Bürgergeld-Empfänger wird deutlich: „Keine Ausbildung, kein Stress!“

Pascal (23) hat einfach keine Lust mehr auf das ewige Hin und Her mit dem Amt! Der Protagonist aus der RTLZWEI-Dokusoap „Hartz und herzlich“ sorgt wieder für Gesprächsstoff. Der Mannheimer lebt von Bürgergeld und hat mit den Vorschlägen seines Jobcenters endgültig abgeschlossen.

Seit Jahren drängt man ihn dort zu einer Ausbildung. Doch Pascal hat die Nase voll. „Mir fehlen ja auch die ganzen Grundkenntnisse in Mathematik und so“, erklärt er offen. „Deswegen finde ich, dass eine Ausbildung Quatsch ist.“

Bürgergeld-Empfänger spricht Klartext

Der junge Mann leidet unter einer Lese-Rechtschreib-Schwäche und fühlt sich von den Mitarbeitern im Jobcenter nicht ernst genommen. Statt Unterstützung bekommt er Druck, sagt er. Das Amt verlangt, dass er erst sechs Monate lang an einer Maßnahme teilnimmt, um seine Zuverlässigkeit zu beweisen. Für Pascal reine Zeitverschwendung.

+++ Außerdem für dich spannend: „1.400, 1.500, 1.300 Euro!“ – Bürgergeld-Empfänger fordert mehr Geld +++

„Ich wollte arbeiten und ich habe eigentlich auch gesagt, dass ich eine Ausbildung suche, aber jetzt auch mit diesen ganzen Umständen will ich einfach nur arbeiten und meine Ruhe haben – keine Ausbildung, kein Stress!“, sagt er. Dabei brachte genau diese Einstellung ihm in der Vergangenheit schön öfter Kritik ein.

Schon seit vier Jahren versucht das Amt, Pascal auf den richtigen Weg zu bringen. Doch er blockt. Der 23-Jährige hat schon mehrere Maßnahmen vom Amt angefangen und keine durchgezogen. Zuletzt sorgte er hiermit für Aufsehen: Bürgergeld-Empfänger will Rente mit 23: „Wie dreist und unverschämt“.

RTL2 zeigt Folgen von „Hartz und herzlich – Tag für Tag aus den Benz-Baracken“ von montags bis freitags ab 17.05 Uhr im TV-Programm. Die Episoden gibt es auch in der Mediathek bei RTL+.