Schock auf See: 55 Urlauber eines deutschen Kreuzfahrtschiffs erlebten in der Karibik dramatische Momente. Ein Katamaran kippte bei einem Ausflug abrupt in eine Rettungsaktion. Die Kreuzfahrt bekam für die Gruppe eine unerwartete Wendung.
Vor der Dominikanischen Republik geriet das 40-Fuß-Boot „Boca de Yuma I“ in der Bucht von Samaná in Schwierigkeiten. Das Segel schlug, das Rumpfteil nahm Wasser, das Schiff sank. Mehrere lokale Medien berichteten über das Unglück.
Kreuzfahrt-Ausflug endet im Chaos
An Bord saßen Touristen des deutschen Kreuzfahrtschiffs „Mein Schiff 1“. Die Reisenden befinden sich auf einer Mittelamerika-Tour. Der entspannte Törn sollte ein Höhepunkt der Kreuzfahrt werden. Stattdessen rückten Retter an und holten die Kreuzfahrt-Gäste von den Wellen.
+++ Feuer auf Kreuzfahrtschiff – es ist nicht aufzuhalten +++
Aufnahmen vom Unglück zeigen Menschen in Schwimmwesten, die im Meer treiben. Helfer ziehen nacheinander Menschen aus dem Wasser, sichern alle mit Leinen. Der Katamaran ging schließlich komplett unter. Einsatzkräfte und Helfer reagierten schnell. Minuten entschieden, doch die Rettung klappte. Boote kamen längsseits, warfen Rettungsringe und halfen beim Umladen. Nach und nach sammelten sie alle 55 Betroffenen ein.
Kreuzfahrt-Gäste treiben im Meer
Wie es den Menschen geht, blieb zunächst unklar. Angaben zu Verletzten lagen zunächst nicht vor. Viele dürften noch zitternd auf dem Tender gesessen haben, als die Kreuzfahrt wieder Fahrt aufnahm. Warum die „Boca de Yuma I“ leck schlug, prüfen nun die Behörden. Offizielle Antworten stehen aus. Der Betreiber des Ausflugs kooperiert laut Berichten mit Ermittlern.
Kreuzfahrt und Landgang gehören zusammen. Viele Reisende buchen Katamaran-Trips, um Küsten und Buchten zu erleben. Meist verläuft alles reibungslos. Dieser Fall erinnert daran, wie schnell sich Bedingungen ändern können. Veranstalter und Reedereien setzen daher auf Standards, Schulungen und geprüfte Partner. Die Route von „Mein Schiff 1“ führt derzeit durch Mittelamerika. Viele hatten sich auf Sonne, Strand und Segeln gefreut. Statt Postkartenmotiv blieb das Beben der Nerven. Für die Kreuzfahrt insgesamt ändert das wenig, für Betroffene jedoch vieles.
Am Ende zählt, dass Retter rechtzeitig da waren. Die Bilder vom Untergang gehen um die Welt und rütteln auf. Jede Kreuzfahrt lebt von guten Geschichten. Diese wurde dramatisch. Die nächste Kreuzfahrt dieser Urlauber beginnt wohl erst, wenn der Schreck wirklich verflogen ist.
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