Freund der Familie Ritter hetzt vor Kameras gegen „Schmarotzer“: Frage der Reporterin entblößt ihn

Sie waren eine der bekanntesten Familien im TV. Sind seit Jahren ein großes Thema bei „Stern TV“. Die Familie Ritter. Karin Ritter und ihre Söhne wurden zum Sinnbild dessen, was rechtes Gedankengut und zu viel Alkohol aus Menschen machen kann.

Mutter Karin Ritter selbst ist seit vier Jahren tot. Auch ihre Söhne Norman Ritter und Andy Ritter sind bereits verstorben. Nun besuchte „Stern TV“ die neue Generation der Familie Ritter. Ganz so radikal wie die alte scheint sie nicht zu sein. Dennoch ist rechtes Gedankengut teils noch immer in ihnen verankert.

„Stern TV“ begleitet die junge Generation der Familie Ritter

So zeigt die Dokumentation, die bei YouTube abrufbar ist, auch Sara, die Schwester von Jasmin Ritter. Sarah ist die Mutter von Karins Tochter Karina. Sara ist 23 Jahre alt und arbeitslos. Sie lebt zusammen mit ihrem ebenfalls arbeitslosen Freund Patrick in einer kleinen Wohnung in Weida. Das Paar teilt sich die Einzimmerwohnung. Geschlafen wird auf der Couch im Wohnzimmer.

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Während Sara mit dem rechten Gedankengut, dass ihre Familie jahrelang durchzog, nichts zu tun haben möchte, sieht das bei Patrick anders aus. Offen spricht er vor den „Stern TV“-Kameras über seine Einstellung.

Auch Sarahs Freund Patrick ist rechts

„Ich habe meine Meinung, die ist zwar auch national, aber ich muss gleich dazu sagen, ich habe nichts gegen Ausländer, die jetzt arbeiten. Ich habe halt nur etwas gegen die Ausländer, die hier herkommen, einen auf Schmarotzer machen, wenn ich das so direkt sagen darf. Die dann wirklich mit der Meinung herkommen: Nö, ich gehe jetzt aufs Jobcenter, kriege da mein Geld, sitze meinen Arsch fett zu Hause. Gegen solche Leute habe ich dann halt was“, sagt Patrick offen.

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Entlarvend ist dagegen seine Antwort auf die Frage der Reporterin, was er denn beruflich mache. „Im Moment, da wir gerade erst umgezogen sind, gerade noch gar nichts. Und davor habe ich als Bäcker gearbeitet“, so Patrick. Eine Ausbildung in dem Berufsfeld jedoch habe er nicht gemacht. Und in den Job zurück, wolle er auch nicht.

„Das ist mir nichts. Gerade im Sommer in so einer warmen Halle und so. Ich bin dann doch lieber draußen unterwegs“, so der junge Mann, während er auf der heimischen Couch sitzt und den Hund streichelt.