Mann sticht vor Apotheke in Velbert 61-Jährigen nieder – Lebensgefahr! Polizei: „Er hat wirre Sachen geschrien“

Am Donnerstagabend (8. Oktober) kam es in Velbert im Kreis Mettmann zu einer dramatischen Gewalttat. Ein 30 Jahre alter Mann griff einen 61-Jährigen plötzlich mit einem Messer an und verletzte ihn dabei lebensgefährlich.

Sofort rückten Rettungskräfte aus, wobei sogar ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Das schwer verletzte Opfer wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert und musste dort notoperiert werden, da sein Zustand äußerst kritisch war.

📌 Gewaltkriminalität in NRW Die Gewaltkriminalität in Nordrhein-Westfalen ist laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2025 um 1,8 Prozent auf rund 159.000 Fälle gesunken. Innenminister Herbert Reul stellte die offiziellen Daten vor, wonach die Kriminalität im Land insgesamt leicht rückläufig ist, einige Deliktbereiche jedoch deutliche Anstiege verzeichnen. Die Aufklärungsquote bei Gewaltdelikten liegt auf einem hohen Niveau von 84 Prozent.

Rettung in letzter Sekunde

Vor einer Apotheke in der Innenstadt hatte der Täter laut Polizeiangaben völlig unvermittelt zugeschlagen. Mit letzter Kraft rettete sich der attackierte Mann in die Räumlichkeiten der Apotheke. Dort leisteten die Angestellten sofort Erste Hilfe und versorgten die schweren Wunden medizinisch.

Bereits vor der blutigen Tat war der mutmaßliche Täter, ein syrischer Staatsangehöriger, unangenehm aufgefallen. In einem nahegelegenen Dönerimbiss hatte er nach einem anderen Gast geschlagen. Glücklicherweise blieb dieser Mann bei dem Vorfall unverletzt.

Aggressives Verhalten auf der Straße

Auf seinem Weg von dem Imbiss zu der Apotheke, die sich auf dem Gelände eines großen Supermarktes befindet, eskalierte die Situation weiter. Der 30-Jährige schrie mehrere Passanten lautstark an und bedrohte sie massiv. „Er hat völlig wirre Sachen geschrien“, sagte ein Polizeisprecher zu dem Vorfall. Was genau der Mann brüllte, konnte die Polizei bisher nicht klären.

Nach dem Messerangriff trafen die alarmierten Einsatzkräfte sehr schnell am Tatort ein. Zunächst ergriff der Verdächtige die Flucht. Wenig später klickten jedoch in der unmittelbaren Umgebung die Handschellen, als sich der Mann widerstandslos festnehmen ließ. Warum es zu der brutalen Attacke kam, ist derzeit noch völlig unklar.