US-Amerikaner Ryan aus dem Bundesstaat Indiana hat es sich auf YouTube zur Aufgabe gemacht, möglichst alles über das alltägliche Leben in Deutschland zu lernen. Denn tatsächlich gibt es hier mehr Unterschiede als man denkt.
Aldi betreibt sowohl in Deutschland als auch in den USA viele Filialen. Ryan kennt die Vorzüge des Discounters daher nur allzu gut. Ein Detail der deutschen Einkaufskultur fasziniert ihn jedoch besonders: das Pfandsystem! Das gibt es in den USA so nämlich nicht. Und beim genaueren Hinsehen kann er sich kaum vorstellen, dass so etwas in seinem Heimatland funktionieren würde…
US-Amerikaner von Aldi-Pfand begeistert
Über das deutsche Pfand-System weiß Ryan schon seit längerer Zeit Bescheid. Bei all den Videos, die er sich über Deutschland angesehen hat, kam er um dieses allgegenwärtige Thema gefühlt kaum herum. Er hebt sogar eine eigene Getränkedose auf, um sie – falls er jemals nach Deutschland reisen sollte – dort in einem Pfandautomaten abgeben und das ganze System selbst hautnah erleben zu können.
Kürzlich reagierte er im Netz auf ein weiteres YouTube-Video, das den Alltag in deutschen Discountern und Supermärkten zeigt. Darin ist beispielsweise ein Aldi-Kunde zu sehen, der einige PET-Flaschen am Pfandautomaten abgibt. Ryan sieht gebannt zu – doch als der Kunde am Ende den Pfandbon ausdruckt, traut der US-Amerikaner seinen Augen nicht.
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Denn der Beispiel-Aldi-Kunde hat für seine Pfandflaschen lediglich Pfand im Wert von 1 Euro zurückbekommen. Bei den gängigen Pfandbeträgen zwischen 15 und 25 Cent nichts ungewöhnliches, wenn man lediglich eine Handvoll Flaschen oder Dosen zurückgibt. US-Amerikaner Ryan jedoch kann kaum fassen, wie niedrig der Betrag ist – und glaubt kaum, dass ein Pfandsystem wie das deutsche unter solchen Umständen in den USA funktionieren könnte.
