SB-Kassen bei Edeka & Co., an denen man seinen Einkauf selbst einscannen und bezahlen kann? Die kennt Ryan aus dem US-Bundesstaat Indiana auch aus seinen heimischen Supermärkten – jedoch mit einem entscheidenden Unterschied!
Auf YouTube reagiert der US-Amerikaner regelmäßig auf Videos über das alltägliche Leben in Deutschland. Immer wieder wird dabei das Einkaufen bei Aldi, Rewe & Co. zum Thema – und Ryan ist fasziniert von Dingen wie dem deutschen Pfandsystem oder der Brotschneidemaschine im Discounter (>> hier mehr lesen). Beides gibt es so in den USA nicht.
Doch auch beim „Self-Checkout“, bei den SB-Kassen – wo man vermeintlich endlich eine Gemeinsamkeit zwischen beiden Nationen gefunden hat – fällt Ryan direkt der nächste deutliche Unterschied auf.
SB-Kassen bei Edeka irritieren US-Amerikaner
Die Supermarkt-Reportage, die sich Ryan ansieht, stammt aus dem Sommer 2024. Darin erzählt die Reporterin, dass sich SB-Kassen – das Video zeigt die Geräte aus einer Edeka-Filiale – in Deutschland noch nicht großflächig durchgesetzt hätten. Die Gründe dafür seien vorrangig die Liebe der Deutschen zum Bargeld und die Sorge vor Missbrauch persönlicher Daten.
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Das Datenschutz-Argument kann Ryan absolut nicht nachvollziehen. „Ich liebe Privatsphäre“, betont er – stellt jedoch gleichzeitig die Frage: „Was an einer SB-Kasse legt deine persönlichen Daten offen?“ Schließlich gebe es doch an den normalen Kassen auch Kameras oder Sicherheitstechniken zur Überwachung des Ladens. Er sehe keinen Unterschied zwischen digitaler Kundenerfassung an der regulären Kasse und der SB-Kasse.
Keine Bargeld-Zahlung an der SB-Kasse?
Aber der größte Unterschied aus seiner Sicht: „Unsere Self-Checkouts akzeptieren Bargeld.“ Dass die Deutschen an den SB-Kassen nur mit Karte oder Smartphone zahlen können, ist für ihn unvorstellbar. „Machen eure das nicht?“, fragt er seine Community – die größtenteils aus deutschen Nutzern besteht, die Ryan nur allzu gerne ihr Land erklären. „Hat diese Technologie noch nicht ihren Weg zu euch gefunden?“
