Die Urlaubsplanung mit Künstlicher Intelligenz klingt verlockend: schnelle Suchergebnisse und eine durchgeplante Reise mit allem Drum und Dran in nur wenigen Minuten. Doch bei der Nutzung mit KI sollte man vorsichtig sein.
Der Urlaub ist eingereicht und die nächste Reise muss geplant werden. Das kann bei der Suche nach Unterkünften und Aktivitäten vor Ort auch schnell mal anstrengend werden. Künstliche Intelligenz wird auch deshalb immer attraktiver für die Organisation der nächsten Reise, egal ob als Familie, Paar oder Solo. Es kann jedoch auch zur Gefahr werden, der KI dabei blind zu vertrauen. Das zeigte ein Anwendungstest.
📌 Tipps für eine gute Urlaubsplanung Frühbucher profitieren häufig von attraktiven Rabatten und einer größeren Auswahl an Unterkünften. Flexible Reisedaten sind oft der effektivste Weg, um durch günstigere Flug- und Hotelpreise Reisekosten zu senken. Eine strukturierte Packliste hilft dabei, den Stress vor der Abreise zu minimieren und nichts Wichtiges zu vergessen. Die Überprüfung der Einreisebestimmungen und des Versicherungsschutzes sollte bereits zu Beginn der Planung erfolgen.
Nachrichtenportal: „Die KI macht immer noch viele Fehler„
Laut einer repräsentativen Umfrage von „Bitcom“ sind knapp zwei Drittel (65 Prozent) der deutschen Urlauberinnen und Urlauber offen für KI-Vorschläge, wohin die nächste Reise gehen soll. Künstliche Intelligenz wird dabei auch für die Suche nach geeigneten Unterkünften, Flug- und Bahntickets oder die Erstellung der optimalen Packliste genutzt.
„Wer einen Urlaub plant, muss häufig Informationen aus vielen verschiedenen Quellen zusammentragen. KI kann diese Suche vereinfachen, passende Optionen vergleichen und Empfehlungen stärker auf persönliche Interessen, das Budget oder die Art des Urlaubs zuschneiden“, erklärte Lucy Czachowski, Expertin für Künstliche Intelligenz beim „Bitkom„. Das Verlassen auf die KI kann jedoch auch Nachteile haben, welche für böse Überraschungen sorgen könnten.
Das Medium „watson“ hat die Planung mit der KI getestet und nach einem wenig überlaufenen Strand in Barcelona gefragt. Nachdem ChatGPT einen vermeintlich leeren Strand empfahl, hakte die Redaktion nochmal nach, ob der Strand wirklich leer sei. Daraufhin korrigierte die KI ihre Antwort und gab sogar an, dass die Auslastung an dem genannten Strand nach Tourismusinformationen hoch sei.
Für die Redaktion von „watson“ folgte deshalb das eindeutige Fazit: „Die KI macht immer noch viele Fehler.“ Trotzdem kann künstliche Intelligenz hilfreich bei der richtigen Reiseplanung sein. Die Informationen der KI sollten jedoch immer nochmal überprüft werden. Wenn für den nächsten Urlaub eher ein Reiseveranstalter in Frage kommt, gibt es hier einen Anbieter-Vergleich.
