28-Punkte-Plan nimmt Gestalt an! DAS wird der Ukraine jetzt versprochen

In Genf ringen Spitzenvertreter aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, der EU, den USA und der Ukraine um einen neuen Friedensrahmen. Der ursprüngliche 28-Punkte-Plan verlangte harte Zugeständnisse von Kiew. Kritiker sprachen sogar von einer Kapitulation. Washington betonte inzwischen: Die Souveränität der Ukraine bleibt unangetastet. Das berichtet die Bild.

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Beide Seiten erklärten, dass jedes Abkommen die volle Unabhängigkeit der Ukraine sichern müsse. Laut dem Weißem Haus entstand daraus „ein aktualisierter und überarbeiteter Friedensrahmen“. Zudem wollen die USA und die Ukraine europäische Partner eng einbinden. Am Ende sollen jedoch die Präsidenten beider Länder die Entscheidungen treffen.

Mühsame Verhandlungen: USA bewegen sich auf Ukraine zu

Auch die strikte Frist für eine Antwort aus Kiew lockert sich. Trump hatte ursprünglich den Thanksgiving-Donnerstag gesetzt. Nun klingt er versöhnlicher, und auch US-Außenminister Rubio erklärte, der genaue Tag sei zweitrangig: „Wir wollen, dass es bald passiert.“ Besonders wichtig für die Ukraine: Der neue Plan enthält stärkere Sicherheitsgarantien.

Europäische Staaten drängen außerdem auf weitere Entschärfungen. Nach dpa-Informationen soll die Ukraine keine von ihr kontrollierten Gebiete abgeben müssen. Auch eine Anerkennung der von Russland besetzten Regionen fällt weg. Zudem dürfte Kiew seine Streitkräfte auf 800.000 statt nur 600.000 Soldaten begrenzen.

Eingefrorene russische Vermögen sollen erst fließen, wenn Moskau Entschädigungen zahlt. Selenskyj sieht darin Fortschritte: „Die Diplomatie hat neuen Schwung bekommen – und das ist gut so.“ Er fordert „dauerhaften Frieden, garantierte Sicherheit, Respekt für unser Volk und Respekt für alle, die ihr Leben bei der Verteidigung der Ukraine gaben.“