Epstein-Akten werden publik! Für Trump beginnt das Zittern

Das US-Repräsentantenhaus hat am Dienstag überraschend deutlich für die Freigabe der Akten im Fall Jeffrey Epstein gestimmt. Nur der Republikaner Clay Higgins stellte sich gegen die Offenlegung, während 427 Abgeordnete zustimmten. Beobachter werten das als klares Signal für umfassende Transparenz im brisanten Missbrauchskomplex. Für Trump wird es jetzt ernst.

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Epstein starb 2019 in seiner Gefängniszelle. Nach Ansicht der Ermittler missbrauchte er über Jahre Mädchen und junge Frauen und soll sie an prominente Bekannte vermittelt haben. Auch die Unterlagen zu seiner Komplizin Ghislaine Maxwell sollen öffentlich werden.

Druck auf Trump nimmt erneut zu

Maxwell sitzt seit 2022 eine 20-jährige Haftstrafe ab und beschrieb im Prozess Epsteins Kontakte zu Politikern und Wirtschaftsbossen. Viele erwarten jedoch, dass die neuen Dokumente noch mehr Verbindungen zeigen – möglicherweise auch zu Trump. Nun muss der Senat zustimmen, bevor der Präsident den Vorgang endgültig billigt.

Trump lehnte die Veröffentlichung lange ab. In seiner Maga-Bewegung kursieren seit Jahren Verschwörungserzählungen über Epsteins Tod. Im Wahlkampf forderten zahlreiche Anhänger eine vollständige Offenlegung. Erst am Wochenende gab Trump seinen Widerstand auf und brachte erneut Bill Clinton mit Epstein in Verbindung.

Am Dienstag legte Trump nach. Beim Besuch des saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman im Weißen Haus behauptete er erneut, die US-Demokraten hätten von Epstein zahlreiche Spendengelder erhalten, er hingegen nie. Die Aussage sorgte in Washington sofort für Diskussionen.

Beobachter hoffen auf neue Verbindungen

Viele Abgeordnete sehen in der Freigabe der Akten eine Chance, den Fall neu zu bewerten. Kritiker werfen Trump hingegen vor, das Thema politisch auszuschlachten. Unterstützer betonen, er wolle lediglich Klarheit schaffen.

Beobachter rechnen damit, dass die Akten Tausende Seiten umfassen. Sie könnten neue Hinweise liefern und bekannte Namen erneut in den Mittelpunkt rücken. Für Trump bedeutet das zusätzlichen Druck, denn jede Enthüllung dürfte im Wahlkampf eine Rolle spielen. (mit dpa)

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