Trump erhöht den Druck und setzt Kiew eine Frist bis Donnerstag. Merz koordiniert mit Trump weitere Schritte und spricht mit EU‑Partnern. Selenskyj warnt vor „einem der schwersten Momente“ und sucht Lösungen mit USA und Europa. Am Rande des G20‑Gipfels beraten die Regierungschefs über Trumps 28‑Punkte‑Plan.
++ Auch interessant: Politischer Skandal erschüttert Ukraine! Für Selenskyj wird es unangenehm
Trump setzt Selenskyj eine Frist
Trump erhöht den Druck und stellt der Ukraine ein Ultimatum. Er erwartet die Zustimmung zum US‑Plan bis Donnerstag (27. November). Bei „Fox News Radio“ sagte Trump: „Wenn alles gut läuft, neigt man dazu, die Fristen zu verlängern“. Und ergänzte: „Aber Donnerstag ist unserer Meinung nach ein geeigneter Zeitpunkt.“
Trump will schnelle Bewegung im Friedensprozess. Er telefonierte dazu mit Kanzler Friedrich Merz. Aus Berlin hieß es, das Gespräch sei „vertrauensvoll und verbindlich gewesen“. Merz und Trump verabredeten „nächste Schritte“. Selenskyj blieb eng eingebunden und sprach parallel mit europäischen Partnern. Merz koordinierte im E3‑Format mit Paris und London und informierte Selenskyj fortlaufend.
In Brüssel und den Hauptstädten liefen die Drähte heiß. Spitzenbeamte aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien arbeiteten an einem Vermittlungspapier. Sie überführten Trumps 28 Punkte in einen europäischen Fahrplan. Selenskyj lieferte dazu Einschätzungen aus Kiew. Am Samstag (22. November) wollen die Regierungschefs am Rande des G20‑Gipfels beraten. Trump drängt auf zügige Entscheidungen. Selenskyj fordert Mitsprache bei allen Kernfragen. Beide wissen, dass die Uhr tickt.
Massive Zugeständnisse an Putin
Laut „Washington Post“ verknüpfen die USA das Ultimatum mit einer Drohung. Verweigert Kiew die Zustimmung, droht der Verlust der US‑Unterstützung. Selenskyj sieht sein Land vor einer extrem harten Wahl. Sicherheit gegen schmerzhafte Zugeständnisse, so lesen viele den Text.
Der Entwurf bestätigt die Souveränität der Ukraine und verspricht US‑Garantien. Zugleich verlangt er den Verzicht auf einen Nato‑Beitritt in der Verfassung. Zudem fordert er territoriale Zugeständnisse: Krim, Donezk und Luhansk sollen faktisch als russisch gelten.
Putin signalisierte Gesprächsbereitschaft. Er nannte den US‑Plan eine mögliche Basis und bestätigte den Eingang des Textes. Details müssten folgen, sagte er. Selenskyj sprach unterdessen mit US‑Vizepräsident J.D. Vance fast eine Stunde. Beide Seiten wollen auf Beraterebene weiterarbeiten. Selenskyj betonte dabei seine Kooperationsbereitschaft mit Trump. Er sagte, die Ukraine werde keinen Vorwand liefern, ihr fehle der Wille zum Frieden.
Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
