Trumps Ballsaal sorgt für Fremdscham: Es geht um seine „Kronjuwelen“

Donald Trump Jr. sorgt mit einem Instagram-Post erneut für Schlagzeilen. In dem Beitrag geht es um ein heftig umstrittenes Projekt seines Vaters – den geplanten Ballsaal im Weißen Haus. Der Post zeigt, dass Trump Jr. seinem Vater in Sachen Machogehabe in nichts nachsteht.

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Er teilte einen Beitrag des US-Comedians Adam Carolla, der den US-Präsident für sein ständiges Manspreading lobte. „Der echte Trump-Ballroom ist der Raum, den er seinen Kronjuwelen gibt – im Vergleich zu Beine überschlagenden Weicheiern wie Newsom und Obama.“ Mit diesem Satz spielt Carolla auf Trumps Bauprojekt an, das derzeit heftig kritisiert wird.

Der geplante Ballsaal gilt als Trumps persönliches Prestigeprojekt. Kritiker werfen ihm Machtmissbrauch und Vetternwirtschaft vor, weil vor allem große US-Konzerne den Umbau finanzieren sollen. Dass Trump Jr. öffentlich Partei für seinen Vater ergreift, überrascht kaum. Er ist eng in das Trump-Imperium eingebunden, das während der beiden Amtszeiten seines Vaters zahlreiche lukrative Geschäfte abschloss.

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Trotz massiver Kritik halten viele Republikaner zu Trump. Laut einer Umfrage der Washington Post und ABC News unterstützen 62 Prozent der republikanischen Wähler das Projekt. In der Gesamtbevölkerung befürworten es jedoch nur 28 Prozent. Unter den Demokraten lehnen 88 Prozent den Bau deutlich ab. Das Vorhaben spaltet das Land – einmal mehr steht Trump im Zentrum der Kontroverse.

Der Umbau des Weißen Hauses

Trump lässt sich von den Vorwürfen nicht bremsen. Seit Monaten finanziert er den Ballsaal mit Geldern großer Unternehmen wie Amazon, Apple, Google und Meta. Kritiker befürchten, dass er sich damit politische Gefälligkeiten erkauft. Beobachter sprechen bereits von Strukturen, die an eine Oligarchie erinnern.

Zuletzt ließ Trump sogar den Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, um Platz für den neuen Ballsaal zu schaffen. Laut dem Guardian geschah das ohne Zustimmung der zuständigen National Capital Planning Commission. Das alles passiert mitten im US-Shutdown, während Trump gleichzeitig Lebensmittelhilfen für Millionen Bedürftige streichen will – ein Schritt, den Gerichte vorerst gestoppt haben.

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