Aufregung in der Formel 1: McLaren-Boss schießt heftig gegen Verstappen

McLaren-Boss Zak Brown sorgt erneut für Wirbel. Der Amerikaner attackiert Formel-1-Weltmeister Max Verstappen mit scharfen Worten und erzeugt damit reichlich Kopfschütteln im Fahrerlager. Die Hintergründe wirken durchschaubar. Brown nutzt die große Bühne, um sein neues Buch bekannter zu machen und Aufmerksamkeit zu erzeugen.

Der 54-Jährige kritisiert den Niederländer seit Jahren. Immer wieder stellte er dessen Auftreten infrage und behauptete sogar monatelang, „dass Max Verstappen 2026 in einem Mercedes sitzt“. Nun legt Brown mit umstrittenen Aussagen nach, zuerst im „Telegraph“, dann in seinem Buch „Seven Tenths of a Second“.

Formel 1: Browns neueste Attacke

Im „Telegraph“ bezeichnete Brown den Champion als Raufbold. „Max ist ein Rüpel, zu aggressiv auf der Rennbahn, er hat die Grenze einige Male überschritten, da kommt seine Arroganz zum Vorschein.“ Und weiter: „Die Aggressivität von Max geht über den Sportsgeist und über die Grenzen der Fairness hinaus.“

Auch im Buch spart der McLaren-CEO nicht mit Vorwürfen. Er schreibt von „Max Verstappens Machtposition bei Red Bull. Und ich sage ganz bewusst Machtposition.“ Brown behauptet, man habe manchmal das Gefühl, Verstappen führe das Team praktisch selbst. Die Crew wirke eingeschüchtert.

Verstappen im Fadenkreuz

Brown sieht auch das Auto als Problem. „Das Auto dort ist so speziell auf Verstappen zugeschnitten, dass es für jeden anderen schwierig wird, es effektiv zu fahren.“ Zudem wirft er Red Bull vor, keinen ernsthaften Konkurrenten neben Verstappen zu setzen. „Sonst wäre Carlos Sainz eine naheliegende Wahl für 2025 gewesen.“

Seine Erklärung fällt deutlich aus. „Die haben panische Angst davor, ihn zu verlieren“, sagt Brown. „Der sicherste Weg, dies zu verhindern, besteht darin, ihn um jeden Preis bei Laune zu halten. Wenn das bedeutet, ein Ein-Mann-Team zu werden, ein kleines Imperium für den Fahrer, dann sind sie dazu bereit.“

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Zum Schluss lobt Brown noch das eigene Haus. „So möchte ich bei McLaren nicht leiten. Diese Art von Ungerechtigkeit, diese Unterdrückung des Wettbewerbs, das entspricht nicht unserer Unternehmenskultur.“ Für die Formel 1 sind Browns Aussagen zwar kein Novum, doch der Zeitpunkt sorgt einmal mehr für Diskussionen.

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