Die Saison läuft für Union Berlin bislang nicht schlecht. Nach zehn Spieltagen stehen die Eisernen auf Platz elf der Tabelle und konnte dem FC Bayern zuletzt einen Punkt abtrotzen. Seinen Anteil hatte dabei auch Diogo Leite, der sich in der Dreierkette überraschend festspielen konnte.
Dabei war der Portugiese in der Vorbereitung quasi raus gewesen. Leite wollte weg und Steffen Baumgart offenbar nicht mit ihm planen. Doch ein Wechsel kam nicht zustande und die Zukunft scheint wieder offen. Den Berlinern droht dabei der schlimmstmögliche Ausgang.
Union Berlin: Serie-A-Klub bleibt an Leite dran
Bereits im Sommer hatte es aus Italien ein Angebot für Leite gegeben. Der AC Florenz hatte damals 10 Millionen für den Innenverteidiger geboten, doch die Berliner schlugen die Offerte aus. Wochenlang trainierte Leite in der Vorbereitung nur individuell, doch Spieler, Klub und Interessenten konnten sich in keiner Konstellation einigen. Der Portugiese zählt zu den wertvollsten Spielern von Union. Im Winter gibt es ein letztes Mal die Chance, daraus Kapital zu schlagen.
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Denn Leites Vertrag läuft im Sommer 2026 aus. Wie „Bild“ berichtet, soll die Fiorentina weiterhin Interesse an dem Spieler haben – und sogar schon auf ihn zugegangen sein. Nicht auszuschließen, dass sich der italienische Klub mit dem 26-Jährigen einig wird und der Verteidiger nach der Saison weg ist – und zwar ohne, dass die Berliner einen Cent dafür sehen.
Es droht ein finanzielles Fiasko
Leite war im Sommer 2023 für eine kolportierte Ablösesumme von 7 Millionen Euro aus Porto zu Union Berlin gekommen. Aus finanzieller Sicht ein lohnendes Geschäft, denn der Marktwert des Kickers ist seitdem stark gestiegen. Es wäre durchaus möglich, ihn für das Doppelte weiterzugeben. Doch der Transferpoker könnte nun auch zum Fiasko werden.
Findet sich im Winter kein Käufer, droht ein Millionendefizit. Nach zwei Saisons, in denen die Berliner gegen den Abstieg spielen mussten, wäre so nicht nur ein Stammspieler futsch. Sondern mit ihm auch die finanzielle Möglichkeit, für adäquaten Ersatz zu sorgen.
