Bayern verwirren Jürgen Klopp! Auch Kompany will nicht helfen

Während der Halbzeitpause der Champions-League-Partie zwischen dem FC Bayern München und dem FC Arsenal äußerte sich Jürgen Klopp beim Streamingdienst DAZN überrascht. Dem aktuellen Bundestrainer bereitete das Defensivverhalten der Münchner beim Stand von 2:2 sichtlich Kopfzerbrechen.

Später am Abend konfrontierten Journalisten den von einem heftigen Virus geplagten Vincent Kompany auf der Pressekonferenz mit diesen Aussagen. Um Mitternacht hatte der Trainer des deutschen Rekordmeisters allerdings wenig Bedürfnis, seine taktischen Überlegungen öffentlich zu erläutern.

📌 Jürgen Klopp Neuer Bundestrainer: Er hat im August 2026 offiziell das Amt des deutschen Nationaltrainers übernommen. Kein Sieg zum Debüt: Sein erstes Länderspiel als Chefcoach der DFB-Elf bestritt er im September 2026 beim Nations-League-Auftakt gegen die Niederlande (1:1). Historischer Titelsammler: Als Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gewann er unter anderem die Champions League, zwei deutsche Meisterschaften sowie die erste englische Meisterschaft für Liverpool nach 30 Jahren.

Jürgen Klopp: „Will mich weiterbilden“

Auf die Verwunderung seines Trainerkollegen reagierte der Belgier äußerst kurz angebunden. „Da sage ich nichts dazu. Nächste Frage“, blockte Kompany die Nachfragen der anwesenden Reporter rigoros ab.

Zuvor hatte der 59-jährige Klopp in seiner Analyse unumwunden zugegeben, dass er die Münchner Strategie im Spiel gegen den Ball schlichtweg nicht durchschaue. „Ich habe bis heute nicht abschließend verstanden, was Bayern gegen den Ball macht. Aber ich will mich einfach weiterbilden“, erklärte der Bundestrainer.

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Dabei beobachtete er einen ständigen Wechsel in der Herangehensweise der Mannschaft. Mal agiere das Team hybrid, dann wieder in einer strikten Manndeckung und in anderen Momenten völlig anders, weshalb es nach eigener Aussage immer noch dazulerne.

Stürmerstar sorgt für zusätzliches Kopfzerbrechen

Besonders die Positionierung von Harry Kane warf bei dem erfahrenen Fußballlehrer Fragen auf. Dass der Torjäger überall auf dem Platz zu finden sei, halte er bei eigenem Ballbesitz für völlig in Ordnung.

In der Rückwärtsbewegung sorgte das tiefe Stehen des Angreifers im Mittelfeld-Pressing jedoch für Irritationen beim Beobachter. Lachend fügte Klopp hinzu: „Ich bin nicht Papst des Fußballs, alle dürfen machen, was sie wollen. Aber abschließend dahintergestiegen bin ich auch nicht.“ (mit dpa)