Bayerns Champions-League-Gegner stehen fest: Ein Spiel führt zum großen Traumziel

Jetzt kennt der FC Bayern seinen Königsklassen-Fahrplan. Die Auslosung der Champions-League-Ligaphase hat den Münchnern reizvolle Gegner beschert. Besonders ein Auswärtsspiel sticht heraus: Bayern reist zu Atlético Madrid ins Estadio Metropolitano.

Genau dort soll am 5. Juni das große Finale steigen. Für den deutschen Rekordmeister ist dieses Los deshalb mehr als ein normales Gruppenspiel. Sportvorstand Max Eberl sprach vom „Ort des Traums“, an den Bayern am Saisonende gerne zurückkehren würde.

📌 So läuft die UCL-Ligaphase Jeder Klub bestreitet in der Ligaphase acht Spiele. Die besten acht Teams ziehen direkt ins Achtelfinale ein. Die Plätze 9 bis 24 führen in eine Zwischenrunde. Für den Start erhält jeder Klub 18,62 Millionen Euro.

Bayern Münchens Weg nach Madrid

Das Atlético-Spiel liefert sofort Bilder fürs Kopfkino. Bayern testet den möglichen Endspielort schon in der Ligaphase. Der Gegner bringt Erfahrung, Härte und ein heißes Stadion mit. Einfach wird diese Reise nicht, doch sie passt perfekt zur großen Münchner Sehnsucht.

Noch dicker wirkt allerdings das Heimspiel gegen den FC Arsenal. Die Londoner gehören zu den stärksten Gegnern im Feld. In der vergangenen Saison besiegten sie die Bayern. Nun müssen Kai Havertz und seine Kollegen in die Allianz Arena.

Arsenal kommt in die Allianz Arena

Für Bayern ist dieses Duell ein echter Gradmesser. Arsenal steht für Tempo, Struktur und internationale Klasse. Genau solche Spiele zeigen früh, wo der Rekordmeister wirklich steht. Für die Fans wird es einer der ersten großen Abende dieser Ligaphase.

Neben Arsenal warten daheim weitere Aufgaben, die Bayern seriös lösen will. Betis Sevilla, Bodö/Glimt und Slavia Prag kommen nach München. Gerade gegen diese Gegner darf sich der Rekordmeister keine Ausrutscher erlauben, wenn Platz acht das Ziel bleibt.

Old Trafford als Klassiker

Auswärts geht es neben Atlético auch zu Manchester United. Das Old Trafford bleibt ein großer Name im europäischen Fußball. Für Bayern ist die Reise nach England sportlich spannend und historisch aufgeladen. Solche Paarungen fühlen sich sofort nach Champions League an.

Dazu kommen Gastspiele beim OSC Lille und bei Viking Stavanger. Vor allem die Reise zum Königsklassen-Neuling aus Norwegen wirkt ungewohnt. Eberl warnte deshalb zurecht vor der neuen Ligaphase. Machbar klingt vieles, gespielt werden muss es trotzdem.

Eberl nennt klares Ziel

Der Bayern-Sportchef formulierte den Anspruch klar. Die Münchner wollen unter die ersten acht Teams. Dann würden sie sich die Zwischenrunde sparen und direkt ins Achtelfinale einziehen. In einem engen Kalender kann genau das ein wichtiger Vorteil werden.

Finanziell lohnt sich jeder Schritt zusätzlich. Die Champions League bleibt eine Geldmaschine. Siege, Remis und Tabellenplatz bringen weitere Prämien. Für Bayern zählt sportlich aber vor allem der Weg nach Madrid. Die Auslosung gibt diesem Traum nun eine erste Richtung.

Dortmund reist weit, Leipzig hart

Bei den weiteren deutschen Klubs fällt vor allem Leipzig auf. RB bekam mit Real Madrid und Manchester City zwei richtige Schwergewichte zugelost. Dazu warten unter anderem Manchester United, Feyenoord Rotterdam, Como 1907, PSV Eindhoven, RC Lens und Schachtar Donezk.

Borussia Dortmund muss dagegen weite Reisen einplanen. Der BVB fährt unter anderem zu Arsenal, Bodo/Glimt und Sabah FK nach Aserbaidschan. Hier alles zu den BVB-Gegnern. Der VfB Stuttgart bekommt es unter anderem mit Atlético Madrid, Inter Mailand, Galatasaray Istanbul und PSV Eindhoven zu tun.

Für Bayern bleibt der Blick trotzdem klar nach vorne gerichtet. Atlético als Vorgeschmack auf Madrid, Arsenal als Härtetest und United als Klassiker: Diese Ligaphase hat genug Feuer. Jetzt muss Bayern aus reizvollen Losen echte Punkte machen.