Hertha BSC schwimmt derzeit auf einer Formwelle. Vier Spiele konnten die Berliner zuletzt in Folge gewinnen, davon drei in der Liga. Der Abstand zu den Aufstiegsplätzen schmolz so dahin und das Saisonziel scheint wieder in Reichweite.
Das verdankt der Klub altgedienten Spielern wie Toni Leistner, aber auch dem eigenen Nachwuchs wie Kennt Eichhorn. Jetzt erhielt mit Janne Berner ein weiterer Youngster einen Profivertrag – doch einige Fans haben dabei Befürchtungen.
Hertha BSC: Nächstes Talent bei den Profis
Wie der Verein mitteilte, habe man dem Rechtsverteidiger seinen ersten Profivertrag vorgelegt. Damit binde man Berner bis 2028 an die Hertha. Seine Karriere hatte der 20-Jährige in Stuttgart begonnen, 2024 war er dann von der U19 des FC Heidenheim in die Berliner U23 gewechselt.
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Dass der Nachwuchs bei der Hertha eine realistische Chance hat, in die Profimannschaft aufzurücken, ist Teil des ausgerufenen „Berliner Wegs“. So konnte man Megatalente wie Ibrahim Maza und Kennet Eichhorn deutlich länger im Verein halten. Jedoch schaffen es längst nicht alle Youngster, so viel Spielzeit zu bekommen wie diese beiden. Daher befürchten manche Fans für Berner, dass er bei den Profis nicht zum Zug kommen könnte.
Nur ein Mann für die Bank?
Unter dem Instagram-Beitrag von Hertha BSC mischen sich nachdenkliche Töne in die Freude über die Entscheidung. „Sehr starke Verlängerung in Münster gespielt, dann leider nie wieder im Kader gewesen, hoffe das ändert sich“, schreibt jemand. Ein anderer ruft Mittelfeld-Talent Boris Lum in Erinnerung: „Dann auch mal wieder spielen lassen und nicht wie Lum einfach untergehen lassen.“
Lum gilt auf der Sechs als eines der großen Talente aus der Hertha-Jugend. Im Kampf um die Aufstiegsplätze ist es in Liga zwei allerdings alles andere als einfach, Spielzeit zu bekommen. Den Nachwuchs zu entwickeln und ihn gleichzeitig an die erste Mannschaft heranzuführen, wird da zur größten Aufgabe des Trainerteams.
