Formel 1: Bittere Abschiede bei Red Bull! Verstappen erwischt sie eiskalt

Es ist eine verrückte Formel-1-Saison, die Max Verstappen und Red Bull erleben: schlechter Start, kein gutes Auto und dennoch viele Rennsiege. In Las Vegas feierte der Niederländer wieder einen wichtigen Erfolg.

Doch so schön der Sieg für den Formel-1-Star auch war, so bitter sind die zahlreichen Abschiede, die es in diesem Jahr beim Rennstall gab und wohl noch geben wird. Jetzt hat der Weltmeister gleich drei vertraute Ingenieure verloren.

Formel 1: Nächste Red-Bull-Abschiede

Laut „De Telegraaf“ verabschieden sich Tom Hart, David Mart und Michael Manning nach dieser Saison von Red Bull. Nur Renningenieur Gianpiero Lambiase bleibt an Verstappens Seite. Die übrigen drei prägten jahrelang viele Abläufe im Team und galten als wichtige Säulen in der Formel 1.

Besonders der Abgang von Hart trifft Verstappen hart. Der Brite wechselt zu Audis ambitioniertem Projekt, das 2026 aus dem Sauber-Rennstall entsteht. Audi plant ein stark aufgestelltes Werksteam, das die Königsklasse langfristig aufmischen soll.

Auch Mart und Manning standen Verstappen oft zur Seite. Sie kümmerten sich um Motor und Fahrzeugsteuerung. Ihre Arbeit im Hintergrund spielte eine große Rolle für die dominierende Phase von Red Bull in der Formel 1. Verstappen weiß, wie sehr sie zu seinem Erfolg beitrugen.

Die Folgen des Horner-Aus

Die Wechsel sollen laut Medien auch mit dem Aus von Christian Horner zusammenhängen. Der langjährige Teamchef verlor im Juli seinen Posten beim Formel-1-Team. Grund dafür waren unter anderem die Formkrise und der Machtkampf mit Motorsportchef Helmut Marko. Viele Mechaniker und Ingenieure kritisierten diesen Schritt offen.

Ob genau dieser Konflikt die Abgänge auslöste, bleibt dennoch unklar. Das Team präsentierte sich nach Horners Rauswurf ohnehin gespaltener. Verstappen wird sich kaum für die Hintergründe interessieren. Für ihn zählt, dass seine vertrauten Köpfe verschwinden und damit ein Stück Stabilität in der Formel 1 verloren geht.

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Der Verlust seines Trios schmerzt ihn daher besonders. Red Bull muss die Lücken schnell schließen, denn die Konkurrenz rüstet für die kommenden Formel-1-Jahre längst auf. Bereits in den vergangenen Wochen und Monaten hatten immer wieder mehrere Mitarbeiter aus dem Team RB verlassen. Ob noch weitere folgen werden?