Formel 1: Las-Vegas-Abbruch! Der FIA wird es zu peinlich

Las Vegas soll ein Highlight im Rennkalender der Formel 1 sein – doch die Glitzer-Metropole kriegt ein Problem einfach nicht in den Griff. Der erste Renntag in das Rennwochenende wurde zu einem Peinlich-Chaos.

Weil der Asphalt nicht für Autorennen gemacht ist und die Fahrer schon unter normalen Bedingungen vor Probleme stellt, reichte am Freitagabend schon leichter Nieselregen für einen verspäteten Start. Unangenehm genug für die Formel 1. Doch so richtig peinlich wurde es erst danach.

Formel 1: Las Vegas in Erklärungsnot

Mit fünf Minuten Verspätung gingen die Autos auf die Strecke, zu Ende fahren konnten sie die Session auch nicht. Wieder gab es Gulli-Probleme! Beim Vegas-Debüt vor zwei Jahren erlebte Carlos Sainz ein Drama. Der Anpressdruck seines Ferraris riss einen nicht ausreichend gesicherten Gullideckel aus der Verankerung, der das Auto komplett zerstörte und den Spanier in große Gefahr brachte. Ocon erwischte es ebenfalls, nach nur acht Minuten musste das Training abgebrochen werden. Die nächste begann Stunden zu spät (hier mehr dazu).

+++ Hülkenberg am Boden: Horror in der Formel 1 wird immer schlimmer +++

Nun wurde es noch peinlicher. In zwei Jahren hat man das Problem nicht in den Griff bekommen, auch an diesem Freitag musste FP2 frühzeitig abgebrochen werden. 20 Minuten vor Schluss wurde die Rote Flagge geschwenkt, nach einer Kontrolle die Strecke wieder freigegeben. Nur wenige Minuten später folgte dann aber der Komplett-Abbruch.

Zu peinlich: Keine Infos zum Abbruch

FIA und Formel 1 war das Thema so peinlich, dass man zwar die Teams informierte, nicht aber die Fans auf der Strecke und an den TV-Geräten. Der Grund für die erste Unterbrechung wurde gar nicht kommuniziert, beim Abbruch herrschte wieder Stille aus der Rennleitung. Nach einigen Minuten folgte dann die schwammige Nachricht: „Rote Flagge wegen Strecken-Wartung“.

Die Verantwortliche ahnten wohl schon, was nun auf sie zukommt. Die Diskussionen um das in die Metropole reingequetschte Stadtrennen werden jetzt erst so richtig aufflammen. Immerhin: Diesmal folgte der Abbruch, bevor ein Auto oder gar ein Fahrer ernsthaft zu Schaden kam.