Geht die Rekordjagd in die Hose? FC Bayern findet Union-Spiel „gefährlich“

Der kommende Spieltag in der Bundesliga ist für zwei Vereine auch eine Art Generalprobe. Denn am Samstag (8. November, Anstoß 15.30 Uhr) treffen Union Berlin und der FC Bayern aufeinander. Wenige Wochen später sehen sie sich dann im DFB-Pokal wieder.

Die Bayern spielen bislang eine außergewöhnliche Saison. Die Liga dominieren sie und auch in Pokal und Champions League läuft es gut. 16 Punkte liegen zwischen den Münchnern und den Eisernen. Trotzdem hat der Rekordmeister offenbar Respekt.

Union Berlin: Heimstärke ein Faktor?

Auf der vereinseigenen Webseite liest es sich jedenfalls so, als würde man sich auf der Reise nach Berlin einige Gedanken machen. „In der Wulheide trifft der Rekordmeister auf eine enorm heimstarke Mannschaft, die erst ein Saisonspiel in der Alten Försterei verloren hat“, heißt es im Faktencheck vor der Partie. Die Festung in Köpenick zu erobern scheint also keine Selbstverständlichkeit.

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„Auch sonst könnte Union unangenehm werden, sind die Berliner eine enorm physische Mannschaft, die alles daran setzen wird, dem FC Bayern Pflichtspielsieg 17 in Folge streitig zu machen“, heißt es in dem Text weiter. Genau dieser Umstand ist es, der den Bayern-Spielern im Kopf stecken könnte. Denn mit einem Sieg in Berlin könnten die Münchner einen hauseigenen Rekord zum Liga-Auftakt knacken. Den stellte man mit Pep Guardiola in der Saison 2015/16 auf.

„Gefährliches Aufeinandertreffen“

Die Summe dieser Umstände mache das Spiel gegen Union Berlin „zu einem für den FC Bayern gefährlichen Aufeinandertreffen“, urteilen die Autoren. Dennoch spricht auch einiges für den Rekordmeister – vor allem die Statistik: Von bisher zwölf Bundesliga-Duellen konnten die Berliner kein einziges gewinnen. Neben acht Münchner Siegen stehen vier Unentschieden.

Für die Eisernen wird es darum gehen, diesen Bayern-Fluch mit den Fans im Rücken zu brechen. Den Respekt des Gegners haben sie sich ganz offensichtlich schon mal erarbeitet.