Hertha BSC – Dynamo Dresden: Hässliche Szenen – es eskaliert sofort

Die Sorgen waren offenbar berechtigt. Die Partie zwischen Hertha BSC Berlin und Dynamo Dresden galt im Vorfeld bereits als Hochrisikospiel. Bedeutet: mehr Polizei, mehr Sicherheitsmaßnahmen. Doch es brachte alles wenig.

Denn schon weit vor Anpfiff krachte es im Berliner Olympiastadion, Fans von Hertha BSC Berlin und Dynamo Dresden gingen aufeinander los. Die Polizei musste eingreifen. Die Partie stand unter keinem guten Stern.

Hertha BSC – Dynamo Dresden: Fan-Invasion

Vor fast 75.000 Zuschauern sollte der Zweitliga-Kracher am Samstagnachmittag steigen. Ein besonderer Moment: Immerhin war damit zum ersten Mal ein Hertha-Heimspiel ausverkauft. Einziges Manko aus Sicht des Heimteams: Ein Großteil der verkauften Tickets ging nach Dresden.

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Bereits im Vorfeld wurde eine Fan-Invasion der Dresdener erwartet. Rund 25.000 Dynamo-Anhänger hätten sich mit Karten eingedeckt. Das sind deutlich mehr als die standardmäßigen zehn Prozent, die es sonst an Gästekontingenten gibt.

Fans schlagen aufeinander ein

Konfrontationen beider Fan-Lager waren zu befürchten – und wurden schnell Wirklichkeit. Weit vor Anpfiff gerieten mehrere Hundert Fans von Hertha BSC und Dynamo Dresden im Oberrang des Stadions aneinander. Videos auf Social Media zeigen, wie sie beispielsweise im Umlauf der Arena aufeinander einschlagen und treten.

Gegenüber der „B.Z.“ bestätigte die Polizei die Vorfälle, bei denen auch Pyrotechnik gezündet worden sein soll. Nach Angaben der Polizei hätten die Beamten und auch der Sicherheitsdienst probiert, die Randalierer mit Pfefferspray von weiteren Eskalationen abzuhalten.

Kurz darauf hatte sich die Lage bei Hertha BSC – Dynamo Dresden wieder beruhigt, die Fans sich wieder in ihre jeweiligen Kurven zurückgezogen, sodass das Spiel reibungslos beginnen konnte.