Mit der Mission Aufstieg auf der Fahne war Hertha BSC in die neue Saison gestartet. Doch schon nach wenigen Wochen ist klar: So einfach wird das nicht. Nach zwei Siegen in Folge kam in Bochum nun ein herber Dämpfer.
Die Berliner sammeln weniger Punkte als geplant. Doch das ist nicht das einzige Problem der Alten Dame. Denn im Gegenzug bringen es die anderen Teams im Vergleich auf mehr Punkte als im Vorjahr. Ein Blick auf die Tabellen ist aufschlussreich.
Hertha BSC im doppelten Dilemma
Vergleicht man Herthas Situation mit der aus der Vorsaison, wird ein Problem deutlich. Denn nach neun Spieltagen hatte man damals satte drei Punkte mehr als heute. Derzeit steht man auf Platz acht der Tabelle. Mit drei Punkten mehr würde sich daran zwar nichts ändern – die Tuchfühlung nach oben wäre dennoch eine andere.
+++ A100-Chaos reicht noch viel weiter: Jetzt schaltet sich ein neuer Bezirk ein +++
Das liegt auch daran, dass an der Spitze besser gepunktet wird als in der Vorsaison. Auf den Aufstiegsplätzen liegen derzeit Elversberg mit 22 Punkten, Schalke mit 21 Punkten und Paderborn mit 20 Punkten. In der Saison 2024/25 hatten die drei vorderen Teams jeweils zwei Zähler weniger. Es gibt also ein doppeltes Dilemma, in dem die aufstiegswillige Hertha steckt.
Aufholjagd wird immer schwieriger
Unter diesen Vorzeichen wird es für Hertha BSC immer schwieriger, den Kontakt zur Tabellenspitze nicht zu verlieren. Denn während man selbst bei Kellerkind Bochum stolperte, machten die drei Teams ganz oben ihre Sache am Wochenende gut. So wächst die Kluft, die die Berliner nur mit eigenen Leistungen überwinden können – vorausgesetzt, die höheren Teams lassen auch mal etwas liegen.
Tröstlich dürfte aus Berliner Sicht sein, dass die Saison noch lang ist. 25 Spieltage kommen noch, es sind noch etliche Punkte zu vergeben. Und die eine oder andere Gelegenheit zum Patzen werden Elversberg, Schalke und Co. sicherlich noch nutzen.
