Hertha BSC triumphiert im Pokal – weil ER einfach nicht zu bremsen ist

Was für ein Erfolg für Hertha BSC Berlin im Pokal! Die schwere Aufgabe gegen den Ligakonkurrenten aus Elversberg – bis vor dem vergangenen Wochenende immerhin Tabellenführer der 2. Liga – löst der Hauptstadtklub souverän. Am Ende heißt es 3:0 aus Sicht der Mannschaft von Stefan Leitl.

Dabei einmal mehr im Mittelpunkt: Michael Cuisance! Der Mittelfeldspieler bestätigt seine starke Form der letzten Wochen – und hilft kräftig dabei mit, dass bei Hertha BSC Berlin wieder geträumt werden darf.

Hertha BSC früh in Front

Beim ersten Aufeinandertreffen der Saison hatte die Hertha Ende August ihr Liga-Heimspiel gegen die Elversberger noch mit 0:2 verloren. Entsprechend war also der Dorfklub aus dem Saarland der Favorit im Pokal-Spiel. Doch es sollte nicht lange dauern, ehe die Berliner den Treffer landeten.

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Cuisance, den Leitl in der zweiten Pokalrunde als Zehner hinter Stürmer Sebastian Grönning aufbot, wurde nach 15 Minuten von Diego Demme mit einem herrlichen Steilpass in Szene gesetzt. Der 26-Jährige lief allein auf das gegnerische Tor zu und ließ dem Elversberger Keeper keine Chance.

Cuisance im Höhenflug

Der Grundstein für das Weiterkommen im Pokal, aber auch eine Bestätigung der aktuellen Form des Franzosen. Nachdem dieser gerade zu Beginn der Saison häufig als Sechser aushelfen musste, blüht er in offensiverer Funktion immer mehr auf.

Spätestens seit Mitte September hat Cuisance auch seine Torgefahr wieder gefunden. In der Liga steuerte er seither zwei Vorlagen und einen Treffer bei, ehe ihn gegen Bochum eine Prellung erstmal außer Gefecht setzte. Jetzt also das wichtige 1:0, dass die Hertha eine Runde näher an ein Finale im eigenen Stadion bringt.

Premierentreffer bei Hertha BSC

Endgültig auf Sieg stellte die Hertha dann kurz nach Wiederanpfiff, als Vorlagengeber Sebastian Grönning dieses Mal selbst netzte. Von da an waren die Elversberger stehend K.o. Tief in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte setzte Jon Dagur Thorsteinsson mit einem Elfmeter den 3:0-Schlusspunkt. Psychologisch sicherlich wichtig, denn der Isländer war die gesamte Saison bisher ohne Tor geblieben und konnte so endlich mal wieder jubeln.