Hertha-Star Fabian Reese: Keine Lust auf die Alte Försterei

Die Fans von Hertha BSC haben ihn schnell ins Herz geschlossen. Fabian Resse spielt gerade seine dritte Saison in Berlin und zeigte seine Fähigkeiten auf dem Flügel und im Sturmzentrum. Einst flankte er Haris Tabakovic zum Torschützenkönig, nach dessen Abgang musste er selbst vorne ran.

Im Berliner Olympiastadion scheint der gebürtige Kieler jedenfalls mehr als angekommen. Aber wie sieht es mit der anderen Fußball-Arena der Stadt in Köpenick aus? Zur Alten Försterei hat Reese eine klare Meinung.

Hertha BSC: Kapitän Reese auch mal in Köpenick?

„Berlin, Hertha BSC und ich – das war ein positiver Zufall. Vom ersten Tag wurde ich mit offenen Armen empfangen und akzeptiert, wie ich bin“, erinnert sich Reese im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“. Auch vor seinem Wechsel von Holstein Kiel zur Hertha sei Berlin für seine Partnerin und ihn ein Thema gewesen: „Wir haben vermutet, dass uns die Offenheit der Stadt sehr gefallen würde. Die Realität hat das noch übertroffen.“

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Und hat er sich auch mal die Alte Försterei vom Stadtrivalen Union Berlin angeschaut? „Nee, das hab ich auch nicht vor. Das steht definitiv nicht auf meiner Bucketlist“, lacht der Mittelfeldstar diese Frage weg. Klare Meinung also zu einem Besuch bei der Konkurrenz.

„Würde gerne in Berlin alt werden“

Das ist gewiss Musik in den Ohren vieler Fans von Hertha BSC. Und auch ein anderer Gedanke Reeses dürfte resonieren. Denn aus Berlin wegziehen will er so schnell offenbar nicht: „Es wäre eine Lüge, wenn ich heute sage, was wir in 20 Jahren machen. Aber wenn ich mich jetzt entscheiden müsste, würde ich auf jeden Fall gerne in Berlin alt werden.“

Um das zu schaffen, hat der Kicker schon mal eine Grundvoraussetzung gemeistert: den Berliner Winter mental überstehen: „Von Oktober bis Ostern ist Berlin eine graue Maus. Man muss es schaffen, sich Highlights zu setzen, auch wenn die Sonne nicht scheint.“