Hoffnung zerschellt – Hertha-Stammspieler fällt länger aus als gedacht

Die Verletzungsmisere bei Hertha BSC schien sich gerade zu bessern. In der laufenden Saison konnte Stefan Leitl personell nie aus dem Vollen schöpfen, weil immer mehrere Stammkräfte gleichzeitig ausfielen. Jetzt kehrten einige von ihnen zurück ins Training.

Doch nicht alle Diagnosen fallen dieser Tage positiv aus. Um Deyovaisio Zeefuik steht es offenbar schlechter als erwartet. Der Außenverteidiger wird die kommenden drei Spiele verpassen. Eine echte Schwächung für die Berliner.

Hertha BSC: Ohne Zeefuik bis in den November

Der 27-Jährige ist ein echtes Arbeitstier auf der linken Außenbahn. Zeefuik wirft sich in jeden Zweikampf und gibt dabei keinen Ball vorschnell verloren. Zwar kassiert der Niederländer dabei auch die eine oder andere Karte – doch er bringt genau die Körpersprache auf den Platz, die Hertha gegen den Ball braucht.

+++ Wilde Verfolgungsjagd mit Berliner Polizei – Schüsse und heftiger Crash +++

Im Spiel gegen Preußen Münster hatte sich Zeefuik am Sprunggelenk verletzt. Mit blutigem Knöchel musste er bei dem wichtigen Heimsieg vorzeitig vom Feld. Die Blessur ist nun wohl schlimmer als gedacht. Wie „Bild“ berichtet, fällt der Kicker für drei Spiele aus. Darunter sind zwei Ligaspiele und eine Partie im DFB-Pokal. Eine gewaltige Hypothek.

Karbownik muss es richten

In der Liga verpasst Zeefuik damit die Spiele gegen Düsseldorf (25. Oktober, 20.30 Uhr) und Dresden (1. November, 13 Uhr). Am 28. Oktober geht es im Pokal gegen Angstgegner Elversberg (Anstoß 18.30 Uhr), dort wird der Niederländer mit seinem Einsatzwillen besonders fehlen.

Wie schon gegen Bochum wird wohl Michal Karbownik übernehmen. Der ballerte den Ball beim Klärungsversuch versehentlich ins eigene Tor. „Miki ist am Ende der Kette, aber trotzdem glaube ich, dass man den klären kann und nicht ins eigene Tor schießen muss“, bewertete Coach Leitl die Situation im Nachhinein.