Mercedes-Abschied in der Formel 1? Toto Wolff spricht Machtwort

Nach dem Grand Prix von Las Vegas sorgt Toto Wolff für reichlich Gesprächsstoff. Der Teamchef des Mercedes-Werksteams hatte bereits einige Tage vor dem Rennen einen Teil seiner Anteile verkauft – und plötzlich brodelt die Gerüchteküche. Bereitet sich der erfolgreiche Österreicher etwa auf seinen Rückzug aus der Formel 1 vor? Klare Antwort: Nein, im Gegenteil!

Formel 1: Toto Wolff wehrt sich gegen Gerüchte

Mit aller Entschlossenheit wies Wolff Spekulationen um seinen Abschied zurück. „Ich habe keinerlei Plan, das Team zu verkaufen oder meine Rolle aufzugeben“, erklärte der 53-Jährige am Wochenende in Las Vegas. Seine Arbeit bei Mercedes bereite ihm große Freude und solange sein Beitrag geschätzt werde, sei ein Rücktritt nicht einmal ein Gedanke, stellte er klar.

+++Darum profitiert Oscar Piastri vom FIA-Urteil+++

Dennoch trennte sich Wolff von 15 Prozent seiner Holding, was einem fünfprozentigen Anteil am Mercedes-Formel-1-Team entspricht. Sein Geschäftspartner hinter dieser Transaktion ist kein Unbekannter: George Kurtz, Chef von Crowdstrike und leidenschaftlicher Rennfahrer sowie Mercedes-AMG-Botschafter. Laut Wolff verfolge der Verkauf nur ein Ziel – die Eroberung des lukrativen US-Markts.

Finanzielle Entwicklung bei Mercedes

Dass hinter der Anteilsveräußerung keine versteckten Pläne stecken, unterstreicht nicht zuletzt die spektakuläre Bewertung des Mercedes-Teams. Der Formel-1-Rennstall wird inzwischen mit sechs Milliarden Dollar gehandelt, was es zum wertvollsten Team der Königsklasse macht.

Bei einem Verkaufspreis von fünf Prozent spült das Geschäft beachtliche 300 Millionen Dollar in Wolffs Kasse. „Wenn uns vor fünf Jahren jemand gesagt hätte, welche Bewertungen die Teams heute haben, hätte das niemand geglaubt“, staunt selbst Wolff über diese Entwicklung.

Der neue Anteilseigner George Kurtz bringt laut Wolff einen „außergewöhnlich breit gefächerten Hintergrund“ mit. Der erfahrene Unternehmer und Motorsport-Enthusiast ergänzt perfekt die Ziele des Teams in der Formel 1.

Dieser Artikel wurde teils mit maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.