Zwischen 2010 und 2012 stand Chinedu Ede für Union Berlin 82 Mal auf dem Platz. Elf Tore gelangen dem Offensivspieler in dieser Zeit, zuvor war er für den Stadtrivalen Hertha BSC und Mainz 05 in der Bundesliga aktiv.
Vor 13 Jahren endete seine Zeit in Köpenick. Doch jetzt ist er zurück an alter Wirkungsstätte: Auf dem Gelände der Eisernen steht er nun nämlich an der Seitenlinie.
Union Berlin: Neuer Job für Ex-Stürmer
Seit Saisonbeginn ergänzt Ede nämlich den Trainerstab der Nachwuchsmannschaften der Berliner. Als Co-Trainer der U14 assistiert er dort Chefcoach Nick Wappler. „Ich wollte gern wieder etwas im Fußball machen, auch in der Jugend. Ich hatte Bock darauf“, wird Ede in einem Bericht der „BZ“ zitiert. Und die Chemie scheint zu stimmen. „Chinedu hat einen guten Draht zu den Spielern“, berichtet Wappler aus der Zusammenarbeit.
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Auf den Weg gebracht hat Henry Rehnisch das Comeback des einstigen Union-Stürmers. „Wir kannten uns aus seiner Zeit beim Berliner Fußball-Verband. Er hat mich gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte“, erklärt Ede seinen Weg zurück aufs Vereinsgelände in Köpenick. Und der neue Job soll offenbar nur ein erster Schritt sein. Denn der 38-Jährige bereitet sich für größere Aufgaben vor.
Ede macht Trainerschein
Nach seiner aktiven Laufbahn als Fußballer war für den ehemaligen Spieler von Union Berlin wohl nicht ausgeschlossen, dem Fußball den Rücken zu kehren. „Ich hatte ein kleines Musik-Label, habe Künstler gemanagt. Jetzt betreibe ich nur noch Songwriting für jüngere Generationen“, spricht Ede über seine Zeit abseits des Platzes. Inzwischen bereitet er sich darauf vor, die B-Lizenz zu erwerben, um Fußballlehrer zu werden.
Dabei kann er auf eine reiche Karriere voller Erfahrungen zurückblicken. Neben seinen Stationen in der ersten und zweiten Bundesliga war Ede auch in Holland, Zypern und Thailand aktiv.
