Nächste Unterschrift: Bayern München verlängert mit Erfolgsgarant

Vorzeitig und mit einem klaren Signal hat Bayern München den Vertrag seines Sportdirektors Christoph Freund verlängert. Das ursprünglich bis Sommer 2027 gültige Arbeitspapier dehnte der deutsche Rekordmeister nun bis Ende Juni 2029 aus.

Damit klärt Bayern München die nächste wichtige Personalie in der Führungsetage. Zuvor hatten bereits Vorstandschef Jan-Christian Dreesen und Sportvorstand Max Eberl ihre Verträge ebenfalls bis zum 30. Juni 2029 unterschrieben.

📌 Fakten zu Christoph Freund Vor seiner Zeit bei Bayern München arbeitete Christoph Freund 17 Jahre für Red Bull Salzburg. Gebürtig kommt Freund aus dem österreichischen Leogang. Freund ist 49 Jahre alt.

Freund genießt bei Bayern München einen guten Ruf

Aus der Chefetage gibt es viel Anerkennung für Bayerns Sportdirektor. „Christoph Freund spielt bei all unseren sportlichen Entscheidungen eine zentrale Rolle – und wir freuen uns, dass er auch in Zukunft für den FC Bayern tätig sein wird“, erklärte Dreesen. Er betonte zudem: „Die Erfolge der vergangenen Jahre sind mit ein Verdienst seiner hervorragenden Arbeit.“

Laut dem Vorstandschef habe der Österreicher in den vergangenen drei Jahren „die in ihn gesetzten Erwartungen mehr als erfüllt.“ Der Manager trat im Sommer 2023 in München die Nachfolge des damaligen Sportvorstands Hasan Salihamidzic an. Seit seinem Wechsel von Red Bull Salzburg lenkt er die Transfergeschäfte des Doublesiegers mit.

Überraschend kommt die Einigung nicht, denn zuletzt hatten Aussagen von Präsident Herbert Hainer und Max Eberl eine Verlängerung bereits angedeutet. „Ich bin sehr glücklich, auch in Zukunft meinen Beitrag zur Weiterentwicklung des FC Bayern leisten zu können“, wird Freund indes in einer Mitteilung zitiert.

Freund fahndet weiter nach Top-Talenten

Vor seiner Zeit bei Bayern München arbeitete er ab 2015 als Sportdirektor für RB Salzburg. Dort schaffte er es mit seinem Scouting-Team immer wieder, Talente zu entwickeln und mit beträchtlichem Transfergewinn zu verkaufen. Das prominenteste Beispiel ist Erling Haaland, der über Salzburg und den BVB bei Manchester City landete. Auch Sadio Mané und Karim Adeyemi stammen aus der RB-Talentschmiede.

Genau diese Entwicklung von Talenten bildet eine Kernaufgabe Freunds bei Bayern München. „Grundsätzlich wollen wir viele junge Spieler so entwickeln, dass sie ihr bestmögliches Level erreichen“, erklärte der Sportdirektor. Für den Manager steht dabei aber auch die realistische Einschätzung im Vordergrund. „Natürlich werden nicht alle Spieler so entwickelt, dass sie Spieler beim FC Bayern werden können, aber wenn wir viele Spieler entwickeln, die dann in anderen Ligen oder der Bundesliga eine gute Rolle spielen, dann ist das sehr schön.“

Für Bayern München könnte es in naher Zukunft erneut gute Nachrichten geben. Ein Transfer-Flop könnte endlich vor dem endgültigen Abgang stehen.