Paukenschlag beim DFB! Rüdiger tritt vor Klopp-Start zurück – das ist der Grund

Rund zwei Monate nach dem WM-Debakel in den USA hat Antonio Rüdiger seine DFB-Karriere beendet. Beim anstehenden Neustart der Nationalmannschaft steht der 33 Jahre alte Innenverteidiger somit nicht mehr zur Verfügung.

Über die sozialen Netzwerke teilte der Defensivmann seine Entscheidung mit. „Nach einiger Zeit des Nachdenkens ist für mich der Zeitpunkt gekommen, meine Karriere in der Nationalmannschaft zu beenden und den Weg für die junge Generation frei zu machen“, schrieb der Profi von Real Madrid.

📌 Rüdiger in der Nationalelf 86 A-Länderspiele: Rüdiger spielte von 2014 bis 2026 für Deutschland, seine Bilanz: 86 Spiele, 3 Tore. Debüt gegen Polen: Sein erstes A-Länderspiel machte er am 13. Mai 2014 beim 0:0 gegen Polen in Hamburg. Fünf große Turniere: Rüdiger nahm an drei Weltmeisterschaften und zwei Europameisterschaften teil. Rücktritt nach WM-Frust: Rund zwei Monate nach dem deutschen WM-Aus 2026 erklärte der Real-Verteidiger seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft.

Dankesworte an ehemalige Weggefährten

„Auch wenn der große Titel bei den letzten Turnieren ausblieb und wir manche schmerzhafte Niederlage hinnehmen mussten, war diese Zeit für mich ein extrem besonderes Kapitel, das mich für immer prägen wird“, betonte Rüdiger. Er bedankte sich ausdrücklich bei seinen bisherigen Trainern Jogi Löw, Hansi Flick und Julian Nagelsmann sowie bei U-Nationalmannschafts-Förderer Horst Hrubesch.

Nach Manuel Neuer verlässt der zweite erfahrene Akteur das Team. Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp startet die deutsche Elf am 24. September in den Niederlanden in die Nations League. Binnen zehn Tagen folgen Partien in Augsburg gegen Griechenland, in München gegen Serbien und auswärts gegen die Griechen.

Bewegte Jahre im Nationaltrikot

Seit seinem Debüt gegen Polen im Mai 2014 absolvierte der Abwehrspieler 86 Partien für Deutschland. Er nahm an drei Weltmeisterschaften und zwei Europameisterschaften teil. Seinen einzigen großen Triumph feierte er 2017 beim Confederations Cup in Russland.

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Die Europameisterschaft 2016 verpasste er wegen eines Kreuzbandrisses. Bei der WM 2018 spielte er nur gegen Schweden, während er vier Jahre später in Katar als Stammspieler das frühe Aus erlebte.

Verlust des Stammplatzes und Kontroversen

Im Herbst 2025 kostete ihn eine Verletzung seinen festen Platz unter Ex-Bundestrainer Nagelsmann. Zunächst bildeten Jonathan Tah und Nico Schlotterbeck das Duo in den USA, bis sich Schlotterbeck gegen die Elfenbeinküste verletzte. Daraufhin rückte Rüdiger wieder in die Startelf, nachdem er seine Reservistenrolle zuvor klaglos akzeptiert hatte.

Das Aus in der Zwischenrunde gegen Paraguay nach einem 3:4 im Elfmeterschießen verhinderte auch er nicht. Im Anschluss nahm er Nagelsmann für das Abschneiden in Schutz. Abseits des Platzes sorgte Rüdiger oft für Diskussionen. Nach einem Ausraster im spanischen Pokalfinale 2025 kassierte er eine Ermahnung von DFB-Sportdirektor Rudi Völler, weil er einen Gegenstand auf den Schiedsrichter geworfen hatte.