Die Vergabe der TV-Rechte von Champions-, Europa- und Conference-League hat nicht nur in Deutschland ein riesiges Fass aufgemacht. In den fünf europäischen Top-Fußball-Nationen schrieb die UEFA die Rechte neu aus. Und während Sky hierzulande leer ausging, sah es in anderen Ländern besser aus.
Denn in Italien und England konnten sich die dortige Sky-Gruppe etwas vom lukrativen Rechte-Kuchen abschneiden. Champions League, Europa League, Conference League: Über Europa hinweg konnte Sky für sein Portfolio punkten.
Sky in Italien obenauf
In Italien etwa wehrte der Pay-TV-Anbieter sämtliche Attacken internationaler Streaminggiganten wie Paramount+ oder DAZN ab. Da man die Rechte an der heimischen Serie A nicht trägt, konnte man alles Geld in die internationalen Wettbewerbe stecken. Der Plan ging aus.
Mit Ausnahme des Top-Spiels am Mittwoch, welches Prime Video ähnlich wie in Deutschland zeigt, sicherte sich Sky hier sämtliche andere Spiele aus Königsklasse und den anderen beiden Vereinswettbewerben. Eine klare Ansage, dass man sich den Geldern der Streaminggiganten noch nicht beugen muss.
Paukenschlag in England
Auch in England sorgte die Sky-Gruppe für ein Ausrufezeichen. Hier konnte man sich in Sachen Champions League zwar nicht durchsetzen, holte aber immerhin Europa- und Conference-League zurück ins Programm. Aus Sicht des Senders auf der Insel ist es natürlich besonders wertvoll, dass englische Klubs in diesen beiden Wettbewerben zuletzt stets brillierten.
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Zudem hat man in England weitere hochkarätige Rechte wie etwa die Premier League, sodass Sky in England in Muss für Fußball-Fans ist.
Sky-Enttäuschung in Deutschland
Vom Sky-Aufschwung in Europa bekommen die Zuschauer in Deutschland jedoch nichts mit. Hierzulande ging der Pay-TV-Riese bekanntermaßen leer aus. Auch RTL, welches die Übernahme des Unternehmens plant, konnte seine Rechte nicht verteidigen (mehr dazu liest du hier).
