Toto Wolff sorgt in der Formel 1 für Aufsehen – Mercedes-Boss trifft wohl Entscheidung

Teamchef Toto Wolff, eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Formel 1, plant offenbar den Verkauf von rund fünf Prozent seiner Anteile am Mercedes-Team. Derzeit hält der Österreicher wie auch Mutterkonzern Mercedes-Benz und die Firma Ineos rund ein Drittel der Teamanteile.

Der Deal könnte dem Formel-1-Rennstall zu einem Wert von rund sechs Milliarden US-Dollar verhelfen, wie das „Sportico“ berichtete. Laut den Informationen des Sportwirtschaftsportals befinden sich die Gespräche bereits in einer fortgeschrittenen Phase.

Formel 1: US-Unternehmer vor Mercedes-Einstieg

Der mögliche Käufer der Anteile soll George Kurtz sein, CEO und Mitbegründer des Cybersicherheitsunternehmens Crowdstrike, wie zudem die „Financial Times“ berichtet. Das Unternehmen wurde 2019 Sponsor des Mercedes-Formel-1-Teams und ist seitdem eng mit dem Rennstall verbunden. Kurtz, selbst leidenschaftlicher Rennfahrer, zeigt offenbar großes Interesse an einem Einstieg in die Königsklasse des Motorsports.

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Allerdings würde Wolff auch nach einem Teil-Verkauf seiner Mercedes-Anteile weiterhin große Macht innerhalb des Teams haben. Denn auch mit dann noch 28 Prozent der Anteile bliebe ihm ein sehr großes Stück vom Kuchen.

Wolff-Rolle in der Formel 1 unberührt

Der Verkauf hätte zudem auch keine Auswirkungen auf Wolffs Führungsrolle. Der Österreicher bleibt weiterhin CEO und Teamchef von Mercedes, was ein Sprecher des Rennstalls klarstellte: „Wir werden hierzu keinen Kommentar abgeben. Die Führungsstruktur des Teams bleibt unverändert, und alle drei Partner sind voll und ganz dem anhaltenden Erfolg von Mercedes-Benz in der Formel 1 verpflichtet.“

Ob der Verkauf tatsächlich über die Bühne geht, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: An Toto Wolffs Aufgabengebiet in der Formel 1 (hier mehr aus der Rennserie lesen) wird sich auch dadurch nichts ändern. Schließlich hat der Teamchef so viel Erfahrung und Erfolge vorzuweisen, dass seine Partner nicht mal im Traum darauf käme, darauf zu verzichten.

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