Es ist Länderspielpause und der Ligabetrieb ruht auch für Union Berlin. Obwohl die Saison gefühlt gerade erst begonnen hat, geht der Blick schon wieder in Richtung Winterpause – und dem damit verbundenen Transferfenster.
Medienberichten zufolge sollen die Eisernen einen Blick auf Valentino Lazaro geworfen haben. Der spielte einst für Hertha BSC und ist inzwischen in der Serie A für den FC Torino tätig. Dort läuft sein Vertrag aus – könnte er einer für Köpenick sein?
Union Berlin: Im Sommer wäre er zu haben
Wie das italienische Portal „Tuttosport“ berichtet, habe sich Lazaro gerade mit einem neuen Berater zusammengetan und stehe in Verhandlungen um einen neuen Vertrag in Turin. Dass sich beide Seiten einig werden, ist aber offenbar alles andere als ausgemacht. Da könnte das kolportierte Interesse aus Berlin gerade recht kommen – immerhin kennt Lazaro die Stadt schon gut.
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Zwischen 2017 und 2019 spielte der Österreicher für die Hertha, zunächst auf Leihbasis, dann folgte der Wechsel. Beim Stadtkonkurrenten könnte der 29-Jährige seine Vielseitigkeit ausspielen: Lazaro ist neben seiner Stammposition auf der rechten Abwehrseite auch variabel im Mittelfeld einsetzbar. Hier kann der Flügelflitzer beide Seiten bespielen.
Gutes Geschäft für die Hertha
Theoretisch wäre auch schon ein Wechsel im Winter denkbar. Zwar ist fraglich, ob der FC Torino den Spieler ziehen lassen würde. Sollte sich aber herausstellen, dass Lazaro im Sommer wechselwillig wäre, könnte der Klub so noch eine Ablöse kassieren. Wie ernst das Interesse vonseiten Union Berlins ist, bleibt aber unklar.
Hertha BSC machte seinerzeit ein gutes Geschäft mit Lazaro. Nachdem man ihn aus Salzburg für rund 10 Millionen Euro verpflichtet hatte, zahlte Inter Mailand zwei Jahre später mehr als das Doppelte für den Österreicher. Nach vielen Leihstationen wechselte der Spieler 2023 für 3,4 Millionen nach Turin.
