Für Hertha BSC läuft die aktuelle Pokalsaison ziemlich gut. Zweimal musste man bisher gegen Ligakonkurrenten ran – und zweimal gingen die Berliner als Sieger hervor. Zuletzt sogar gegen Angstgegner Elversberg.
In der nächsten Runde wartet der 1. FC Kaiserslautern auf die Alte Dame. Es ist bereits das Achtelfinale und Hertha bekam zum nächsten Zweitligisten auch ein Heimspiel im Olympiastadion zugelost. Doch das weckt böse Erinnerungen.
Hertha BSC: Hier war schon mal Schicht im Schacht
Denn in der Saison 2023/24 lief es für die Hertha im DFB-Pokal auch sehr gut. Damals schaffte es das Team bis ins Viertelfinale. In der Runde der letzten Acht kam es dann zu genau der Partie, die auch in dieser Spielzeit wieder ansteht: Hertha gegen Kaiserslautern im Olympiastadion. Man war also nur einen Sieg gegen einen Ligakonkurrenten davon entfernt, ins Halbfinale einzuziehen.
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Doch dann lief einiges schief. Trotz überwältigender Spielanteile von 69 Prozent wollte bei den Berlinern einfach nichts zusammenlaufen. Der damalige Coach Pal Dardai setzte auf eine Dreierkette mit Marton Dardai, Toni Leistner und dem inzwischen nach Italien gewechselten Marc-Oliver Kempf. Aber schon nach fünf Minuten stand es 0:1, noch vor der Pause erhöhten die Pfälzer auf 0:2.
Bilder schnell aus dem Kopf bekommen
Mit Niederlechner, Scherhant und Tabakovic hatte Hertha BSC damals eine Menge geballte Angriffspower in der Startelf. Dennoch kamen die Stürmer einfach nicht zum Zug. Zur Pause kam Fabian Reese von der Bank, doch auch der Fanliebling konnte nicht verhindern, dass Lautern in der 69. Minute das 3:0 schoss. Spätestens da dürfte jedem im Stadion klar gewesen sein, dass der Halbfinal-Zug abgefahren war.
Das kommende Spiel Anfang Dezember steht natürlich unter anderen Vorzeichen. Dennoch kann es bestimmt helfen, die Bilder vom Januar 2024 schnell aus dem Kopf zu bekommen. Das gilt für Spieler und Fans gleichermaßen.
