Bidens Zustand ist schlechter geworden: „Der Krebs hat sich ausgebreitet“

Es scheint schlecht zu stehen um Ex-Präsident Joe Biden. Rund eineinhalb Jahre nach seinem Ausscheiden aus dem Weißen Haus kämpft er gegen eine fortschreitende Krebserkrankung an. Nun äußerte sich sein Sohn Hunter zum Gesundheitszustand des Politikers – allerdings mit schlechten Neuigkeiten. Es scheint wenig Hoffnung auf Genesung zu geben. So gibt es auch neue Metastasen im Körper des 83-Jährigen.

So erklärte Hunter Biden gegenüber dem britischen TV-Sender BBC: „Es ist sehr schwer mitanzusehen“. Eine Strahlen- und Hormontherapie gegen den Prostatakrebs hat nicht die erwünschten Erfolge gebracht. Sein Vater habe neue Metastasen in seinen „Knochen und darüber hinaus“.

📌 Schicksalsschläge im Leben von Joe Biden Bei einem Autounfall verunglückte Bidens erste Frau Neilia mit den Kindern. Sie und die einjährige Tochter Naomi starben. Die Söhne Beau und Hunter überlebten. Danach rutschte Biden in eine ernste Depression. Sein ältester Sohn Beau starb mit nur 46 Jahren an einem Hirntumor. Beau stand am Beginn einer eigenen vielversprechenden Politikerkarriere. Im Februar 1988 brach der damalige Senator Biden in einem Hotel zusammen. Ein Aneurysma in seinem Gehirn war geplatzt. Die Ärzte entdeckten ein zweites Aneurysma. Duch Notoperationen wurde sein Leben gerettet. Sein zweiter Sohn Hunter war jahrelang schwer abhängig von Alkohol und Crack.

„Sehr kräftezehrend“ für Joe Biden

Für seinen Vater und sein Umfeld sei die Erkrankung „sehr kräftezehrend“. Der aggressive Tumor und die Gegenbehandlung entziehen Biden viel Kraft. Schon während seiner Amtszeit war die körperliche und geistige Verfassung des bisher ältesten Präsidenten der USA ein großes Thema in der politischen Auseinandersetzung und den Medien. Knapp vier Monate nach der Amtsübergabe von Donald Trump machte der Demokrat dann seine Krebserkrankung öffentlich.

Über die prognostizierte Lebenserwartung seines Vater sagte Hunter Biden nichts. „Das Einzige, was ich über meinen Vater und seinen aktuellen Gesundheitszustand sagen kann, ist: Ich wünschte, er würde sich öfter beschweren“, so der 56-Jährige. Mein Vater ist bis heute der Mittelpunkt unserer Familie .Er ist der beste Vater, der beste Ehemann, der beste Großvater.“

Biden besuchte am Samstag einen Gottesdienst

Der 46. Präsident der USA zeigte sich am Samstag nach dem Besuch einer katholischen Messe in der Kirche Saint Joseph on the Brandywine in seiner Heimatstadt Wilmington (Delaware) öffentlich. Fotografen erwischten den 83-jährigen Altpräsidenten beim Verlassen des Gottesdienstes, wo er sich kurz mit anderen Gemeindemitgliedern und dem Pastor unterhielt.

Der Demokrat wirkte sehr dünn und geschwächt, aber lächelte auch viel. Biden ist sehr gläubig und nach John F. Kennedy der einzige katholische Präsident in der Geschichte der USA:

Biden ist neben Barack Obama (65), Bill Clinton (79), George W. Bush (80.) der vierte noch lebende Ex-Präsident der USA. Donald Trump regiert mit 80 Jahren das Land.