Es wäre Grund genug für ihn das Land zu verlassen. Walter „Waldi“ Lehnertz spricht offen über seine politische Haltung. Sollte die AfD Regierungsverantwortung übernehmen, kann sich der „Bares für Rares“-Händler sogar vorstellen, Deutschland zu verlassen.
Lehnertz macht deutlich, dass seine persönliche Zukunft auch von der politischen Entwicklung in Deutschland abhängt. Sollte eine Partei mit einer aus seiner Sicht problematischen ideologischen Ausrichtung an die Macht kommen, zieht er eine klare Konsequenz: „Dann bin ich weg.“
📌 Das ist Walter „Waldi“ Lehnertz Lehnertz gehört seit 2013 zum Händlerteam von „Bares für Rares“ und ist damit seit mehr als zwölf Jahren dabei. Neben dem Fernsehen betreibt er „Waldi’s Eifel Antik“ in der Eifel. In seiner eigenen ZDF-Doku-Soap „Waldis Welt“ gibt er Einblicke in seinen Alltag, seine Arbeit und seine weiteren Projekte. Die Serie läuft 2026 bereits in der dritten Staffel. Lehnertz hat gemeinsam mit Miriam Rademacher bereits zwei Kriminalromane veröffentlicht. Neben dem Antiquitätenhandel widmet er sich auch der Malerei. Nach eigener Aussage würde er sich sogar eher fürs Malen als fürs Fernsehen entscheiden. Auf seiner Website wird außerdem sein eigener „80 € Waldi Talk“-Podcast angeboten.
Lehnertz würde Deutschland verlassen
Wie „Focus online“ berichtet, meint Lehnertz mit seiner Aussage ausdrücklich die AfD. Sollte die Partei Regierungsverantwortung übernehmen, würde er Deutschland verlassen. Seine Haltung begründet er mit seiner Sorge um die demokratische Ordnung: „Ich möchte nicht in einem Land leben, in dem eine Partei an der Spitze steht, die unsere demokratische Grundordnung mit Füßen tritt.“
Auch einen möglichen neuen Lebensmittelpunkt hat der 59-Jährige bereits im Kopf. „Eine Finca auf Mallorca könnte ich mir gut vorstellen. Hauptsache weg“, wird Lehnertz zitiert. In Spanien regiert derzeit eine linke Koalition.
Waldi wünscht sich Horst Lichter als Bundespräsidenten
Auch über die Zukunft des Bundespräsidentenamtes spricht Lehnertz. Die zweite Amtszeit von Frank-Walter Steinmeier endet 2027. Als möglichen Nachfolger wünscht sich der „Bares für Rares“-Händler seinen Kollegen Horst Lichter.
Lichter würde laut Lehnertz „sofort meine Stimme bekommen“. Er könne „klar denken“, sei „nicht auf den Mund gefallen“ und habe einen „gut justierten Moralkompass“. Außerdem besitze er „ein Gefühl für die Menschen im Land“.
An einen beruflichen Rückzug denkt Lehnertz derweil nicht. Er lasse sich regelmäßig untersuchen und achte auf seine Gesundheit. Seine Arbeit aufzugeben, kommt für ihn nicht infrage: „Aber einfach aufhören? Nein. Dafür arbeite ich zu gerne.“
