Karls Erlebnis-Dorf Oberhausen: Diese Speisen sorgen für die größten Überraschungen

Seit Ende Juli 2026 lockt das Karls Erlebnis-Dorf in Oberhausen Familien aus ganz NRW an. Direkt neben dem Westfield Centro gelegen, verbindet der Park Fahrgeschäfte, Manufakturen und vor allem eine besondere Küche. Im Mittelpunkt steht dabei immer wieder ein Zutat: die Erdbeere, kombiniert mit Ruhrgebiets-Klassikern wie Döner und Currywurst.

Genau diese Mischung sorgt bei vielen Besuchern für Erstaunen. Wer zum ersten Mal die Speisekarte studiert, reibt sich oft die Augen. Der folgende Überblick zeigt, welche Gerichte im Erlebnis-Dorf für die größte Überraschung sorgen und was es mit ihnen auf sich hat.

Was macht den Erdbeer-Döner so besonders?

Das schrillste Gericht im Park trägt einen Namen, den man erst einmal sacken lassen muss: der Erdbeer-Döner. Serviert wird er in einem auffällig roten Fladenbrot, gefüllt mit klassischem Dönerfleisch oder einer vegetarischen Variante. Wahlweise gibt es ihn mit Kalbfleisch, Hähnchen oder komplett fleischlos.

Die fruchtige Note steckt vor allem in der Sauce, das eigentliche Fleisch schmeckt nach Angaben von Karls kaum nach Erdbeere. Ein Wettesser, der auf Social Media unter dem Namen „Big M“ bekannt ist, testete das Gericht bei einer Challenge im Park. Sein Urteil fiel eindeutig aus: „Es hat einen leichten süßlichen Geschmack. Ich würde aber niemals sagen, es ist ein Erdbeer-Döner“. „Aber sehr sehr lecker“, fügte er hinzu.

Wie schmeckt Currywurst mit Erdbeersoße?

Neben dem Döner sorgt auch die Currywurst-Variante für Aufsehen. Im eigens für Oberhausen entwickelten Curryversum bekommen Besucher den Ruhrgebiets-Klassiker auf Wunsch mit Erdbeer-Einschlag serviert. Das Nationalgericht des Ruhrpotts trifft damit auf eine Zutat, die klassischerweise eher süß daherkommt.

Die Themenwelt rund um die Currywurst gibt es exklusiv am Standort Oberhausen. Herzstück ist die Fahrattraktion „Quatsch mit Soße“, bei der Besucher auf einer überdimensionalen Currywurst Platz nehmen. Direkt daneben lässt sich das Original probieren, mit oder ohne die ungewöhnliche Erdbeer-Note.

Warum isst man Eis aus einer Toilette?

Wer eher auf Süßes steht, landet früher oder später beim Eis im Keramik-Klo im PipiKakaLand. Das Dessert wird tatsächlich in einem kleinen Keramikgefäß in Toilettenform serviert. Besucher dürfen das Gefäß anschließend sogar als Souvenir mit nach Hause nehmen.

Der skurrile Auftritt passt zum restlichen Konzept des Parks. Das PipiKakaLand widmet sich humorvoll dem Thema Toilette, komplett mit einer Rutsche in Form eines überdimensionalen Klos. Wer durch den Park läuft, merkt schnell: Ernst nimmt sich Karls hier selbst nicht.

Gibt es auch klassisches Essen ohne Erdbeer-Twist?

Trotz der auffälligen Spezialitäten müssen Besucher nicht zwingend zur Erdbeer-Variante greifen. Auf der Speisekarte stehen auch klassische Meck-Burger, Hähnchengerichte sowie Currywurst in der gewohnten Form. Für Familien mit kleineren Kindern bleibt damit stets eine bodenständige Option verfügbar.

Die Preise bewegen sich im Rahmen, den man von Freizeitparks kennt. Burger gibt es ab 7,90 Euro, eine klassische Currywurst mit Brötchen schlägt mit 4,50 Euro zu Buche.

Der virale Erdbeer-Döner-Hype

Der Erdbeer-Döner sorgte schon kurz nach der Eröffnung für ungewöhnliche Aufmerksamkeit. Standortleiterin Julia rief den Wettesser „Big M“ zu einer besonderen Challenge auf. Für jeden verputzten Döner winkte kostenloses Essen in allen Karls-Standorten für ein Jahr, bei allen neun Dönern sogar lebenslang.

„Big M“ hatte für die Challenge ein Zeitlimit von 80 Minuten und aß dabei sämtliche Varianten des Gerichts durch. Am Ende schaffte er tatsächlich alle neun Döner und sicherte sich damit einen neuen Rekord sowie kostenloses Essen auf Lebenszeit.