Großeinsatz der Polizei: Drohne nahe Militärflugplatz abgestürzt

Teile einer abgestürzten Drohne wurden östlich des Steinhuder Meeres gefunden. Zahlreiche Beamte durchsuchen derzeit das weitläufige Gebiet nach weiteren Trümmerteilen. Nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) war die Drohne auf einer unbewohnten Freifläche abgestürzt.

Brisant ist die Nähe zum Fliegerhorst der Bundeswehr in Wunstorf: Der Fundort liegt nach Angaben der Bundeswehr nur rund einen Kilometer vom Militärflugplatz entfernt. Hinweise auf eine Gefahr für die Bevölkerung gibt es laut LKA bislang nicht.

📌 Dafür werden Drohnen benutz Fotografie & Film: Luftaufnahmen für private, journalistische und professionelle Zwecke. Logistik: Erprobung und teilweise Nutzung für den Transport kleiner Waren. Sicherheit: Beobachtung und Aufklärung, etwa durch Behörden oder Sicherheitsdienste. Militär: Aufklärung, Überwachung und – bei bestimmten militärischen Drohnen – auch der Einsatz von Waffen.

Großaufgebot sucht nach weiteren Teilen

Laut Berichten der „Bild“ war der Fund den Ermittlern bereits seit Montag bekannt. Wegen des weitläufigen Geländes sind zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um weitere Teile der Drohne zu finden und zu sichern.

Noch ist unklar, wem die Drohne gehört und woher sie stammt. Auch die Ursache des Absturzes ist bislang nicht bekannt. Die Ermittler wollen die geborgenen Teile zunächst auswerten, bevor nähere Angaben möglich sind.

Nähe zum Fliegerhorst sorgt für Aufmerksamkeit

Die geringe Entfernung zum militärisch genutzten Fliegerhorst Wunstorf macht den Vorfall besonders aufmerksamkeitsstark. Einen Zusammenhang zwischen dem Absturz und der Bundeswehr gibt es nach bisherigem Kenntnisstand jedoch nicht.

Die Suchmaßnahmen werden fortgesetzt. Erst die Auswertung der Trümmer könnte Aufschluss darüber geben, um welchen Drohnentyp es sich handelt und unter welchen Umständen das Fluggerät abgestürzt ist.