US-Amerikaner findet Kölsch in Texas – darum ist er enttäuscht nach dem ersten Schluck

Der Food-Influencer Emeka Iwueze kennt sich mittlerweile in der deutschen Imbiss- und Bier-Szene bestens aus. Der Wahl-Düsseldorfer versorgt seine Fangemeinde regelmäßig mit kulinarischen Abenteuern aus ganz Deutschland. Vom Mettbrötchen über die Bratwurst bis hin zum Pfefferpotthast hat er sich auf seinem Kanal „@emkatravels“ durch so gut wie alles durchprobiert, was die deutsche Küche so zu bieten hat.

In seiner alten Heimat kam es neulich aber zu einem Kulturschock der anderen Art. In einem Restaurant in Texas entdeckte er plötzlich eine Spezialität, die er in den USA so gar nicht vermutet hätte. „I found Kölsch in Texas“, berichtet er stolz seiner Fangemeinde. Zu Deutsch: „Ich habe Kölsch gefunden.“ Sein Urteil zum Getränk bleibt aber eindeutig. Klar, er ist und bleibt eben Wahl-Düsseldorfer.

📌 Kölsch Kölsch ist ein helles, obergäriges und gefiltertes Vollbier aus Köln mit einem Alkoholgehalt von durchschnittlich 4,8 Prozent. Seit 1986 regelt die Kölsch-Konvention, dass sich nur ein obergäriges, blankes (gefiltertes) und hopfenbetontes Vollbier mit etwa 11,3 % Stammwürze so nennen darf. Kölsch darf per Konvention ausschließlich in Köln und der näheren Umgebung gebraut werden.

US-Amerikaner entdeckt Kölsch in Restaurant in Texas

„Also wir sind in diesem Restaurant hier in Texas“, beginnt sein Reel. „In Fredericksburg in Texas. Und auf ihrer Karte haben sie Kölsch-Bier aus Köln!“ Dabei handelt es sich um die Flaschenbier-Variante der Brauerei Reissdorf.  „Aber sie haben das Alt-Bier aus Düsseldorf nicht“, erklärt er enttäuscht. Daneben stehen noch Warsteiner Dunkel und eine Rauchbiervariante aus Bayern auf dem Menü.

„Es ist cool zu sehen, dass es das tatsächlich in Texas gibt“, findet er. „Das werde ich natürlich probieren.“ Nach einem kurzen „Prost“ in die Handykamera macht er sich direkt daran und nimmt einen kräftigen Schluck.

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Sein Urteil: „Es schmeckt wie Kölsch“, lächelt er. Manch einer mag in seinem Gesichtsausdruck erkennen, dass er vielleicht ein Düsseldorfer Alt bevorzugt hätte.

Auch die deutsche Bratwurst sorgte bei US-Amerikanern für gehobene Augenbrauen. Ein amerikanischer Metzger kam mit einer klaren Vorstellung von guter Wurst nach Deutschland – und war von der Tradition hierzulande stark beeindruckt.