UEFA verhängt Strafe gegen Serbien: Vorteil für Klopp und DFB

Am 13. November trifft die DFB-Elf in der Nations League erneut auf Serbien. Weil serbische Anhänger zuletzt auffielen, sperrt die UEFA ihre Fans aus. Bundestrainer Jürgen Klopp und sein Team spielen deshalb womöglich vor leeren Rängen.

Der Grund für die Strafe: rassistisches und diskriminierendes Verhalten bei den Spielen gegen Griechenland und die Niederlande. Beide Partien verlor Serbien mit 1:2. Zusätzlich muss der Verband 50.000 Euro zahlen. Das Stadion von Roter Stern Belgrad fasst normalerweise rund 55.000 Besucher.

📌 Fakten zum DFB-Kader Wegen gleich vier Spielen in zwei Wochen hatte Jürgen Klopp ein XXL-Aufgebot von über 40 Spielern nominiert, das in zwei Kader unterteilt wurde. Nur einige wenige Spieler gehörten letztlich zu beiden Kadern. Klopp hat bereits klar gemacht, dass er im November einen normalgroßen Kader berufen wird.

Was bedeutet das für DFB-Fans?

Hier hätte sich der Bundestrainer mit seinem Team auf einen echten Hexenkessel einstellen müssen. Die lautstarke Unterstützung der Heimfans bricht nun weg. Serbiens Verband will die Strafe abmildern. Er plant Zutritt für Kinder und für 2.000 deutsche Fans. Konkret ist davon bislang nichts. Was das Urteil für die mitreisenden Anhänger des DFB bedeutet, bleibt völlig offen.

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Schon im Hinspiel in München durfte Serbien keine Tickets an die eigenen Fans verkaufen. Deutschland gewann dort 2:0. Für weitere Vergehen kassiert der Verband zusätzlich 80.000 Euro Strafe. Obendrein gilt ein Fanausschluss bei einem Auswärtsspiel, zwei Jahre lang auf Bewährung.

DFB braucht in Belgrad drei Punkte

Sportlich zählt für den DFB trotz leerer Ränge des Gegners nur ein Sieg. Nach dem mäßigen Start steht Deutschland mit fünf Punkten auf Rang drei. Die Niederlande und Griechenland führen mit je acht Zählern.

Nur die zwei besten Teams jeder Gruppe erreichen die K.-o.-Runde im März 2027. Als Dritter droht Klopp womöglich die Abstiegsrelegation zur B-Liga. Serbien liegt mit null Punkten abgeschlagen am Tabellenende. Ohne eigene Fans folgt für die Serben der nächste Tiefschlag.