Flugzeug aus Deutschland stürzt in Kroatien ab – zwei Tote

Nahe der Küstenstadt Zadar hat sich ein schweres Unglück ereignet, als ein in Deutschland registriertes Kleinflugzeug im kroatischen Velebit-Gebirge abstürzte.

Nach einer ausgedehnten Suchaktion machten die Einsatzkräfte in dem schwer zugänglichen Gelände eine traurige Entdeckung. Laut der kroatischen Polizei fanden sie die Überreste des Motorseglers sowie die Leichen der beiden Insassen.

📌 Wusstest du das schon über Kroatien? Lage & Geografie: Staat in Südosteuropa an der Adriaküste mit über 1.200 Inseln und Felsen; Nachbarländer sind u. a. Slowenien, Ungarn, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Hauptstadt & Währung: Die Hauptstadt und größte Metropole ist Zagreb. Seit dem 1. Januar 2023 ist der Euro (€) die offizielle Landeswährung (löste die Kuna ab). Natur & Highlights: Bekannt für die Kvarner Bucht, die Region Dalmatien und spektakuläre Schutzgebiete wie den Nationalpark Plitvicer Seen (UNESCO-Weltnaturerbe). EU & Schengen: Seit 2013 Mitglied der Europäischen Union und seit Anfang 2023 auch Teil des Schengen-Raums (keine Personenkontrollen an den Grenzen zu EU-Nachbarstaaten). Beliebtes Reiseziel: Zählt dank seiner langen Küste, historischen Städte (z. B. Dubrovnik, Split, Zadar) und milden Mittelmeerklimas zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen.

Kontakt bricht am Freitagnachmittag ab

Ursprünglich war der zweisitzige Motorsegler vom Typ Diamond HK36 Super Dimona in Tschechien gestartet, um die kroatische Küste zu erreichen. Am Freitagnachmittag (21. August) riss der Kontakt zu der Maschine jedoch kurz nach 16 Uhr plötzlich ab.

Unmittelbar daraufhin lief eine groß angelegte Rettungsmission an. Zivilschutz, Feuerwehren und die Bergrettung suchten gemeinsam nach dem verschollenen Flieger.

Identität der Opfer noch unklar

Bislang halten sich die Behörden mit genauen Angaben zur Identität und Staatsbürgerschaft der Verunglückten zurück. Nach einem unbestätigten Bericht des Nachrichtenportals „jutarnji.hr“ soll es sich bei den beiden Toten jedoch um Deutsche handeln.

Anhand des von der kroatischen Polizei genannten Kennzeichens steht zumindest fest, dass das Flugzeug in Deutschland zugelassen war. Das tschechische Außenministerium schloss unterdessen offiziell aus, dass die Opfer aus Tschechien stammen.

Auch an der Adria sind drei Urlauber gestorben. Die Suche läuft.