Mit großen Hoffnungen im Gepäck ging es für den Kölner Thomas Backes den kurzen Weg ins „Bares für Rares“-Studio nach Pulheim. Mit dabei: ein wunderschönes Schmuckset, das er im Auftrag einer Freundin bei der ZDF-Trödelshow zu Geld machen soll.
Sein Wunschpreis ist dabei ziemlich hoch angesetzt. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt? Das gilt im Leben genauso wie in der Kultshow „Bares für Rares“. Und wer weiß? Vielleicht kommt es während der Expertise ja auch zu einer Überraschung.
📌 Die teuersten Verkäufe bei „Bares für Rares“ Der teuerste Verkauf in der Geschichte der Sendung „Bares für Rares“ ist ein Jaguar E-Type Coupé aus dem Jahr 1968, das in einer XXL-Abendshow für 60.000 Euro. Zu den Top-Deals zählt auch ein Diamantkreuz mit Kreuzreliquie aus dem 17. Jahrhundert. Kaufpreis: 42.000 Euro! Auch ein königlicher Sèvres-Dessert-Teller aus dem 19. Jahrhundert ging für mehrere Zehntausend Euro über den Tisch! (36.000 Euro von Händler Fabian Kahl).
Kölner „Bares für Rares“-Kandidat bringt Schmuck aus den 90ern
„Den verkaufe ich im Auftrag von einer guten Freundin von mir“, erzählt der Kölner in der Sendung vom Dienstag (6. Oktober). „Die hat den in den 90er-Jahren gekauft. Sie hat sich schockverliebt in diesen Schmuck. Hat den ein paar Jahre getragen. Und seitdem liegt im Safe.“
Viel zu schade eigentlich für die schönen Stücke, was auch Experte Patrick Lessmann bemerkt. Seiner Expertise zufolge handelt es sich um Schmuck aus der Kollektion „Bonadea“. Hergestellt sei es demnach „von der bekannten spanischen Firma ‚Carrera y Carrera‘“.
Experte bestätigt guten Zustand
„Die ursprüngliche Kollektion gab es ab 1978“, so der Experte. Es handelt sich sowohl bei den Klippsteckern als auch beim Armreif um in Gold gestaltete Hände, die jeweils Edelsteine tragen. Diamanten, um genau zu sein. „Insgesamt haben wir Brillanten von einer Gesamtkaratzahl von 0,30 Karat verarbeitet“, so Lessmann. Bei den Klippsteckern kommen dann noch einmal 0,35 Karat dazu.
Den Zustand beschreibt der Experte als „sehr gut“. Also gute Voraussetzungen für die Schmuckstücke aus den 90er Jahren, oder? Ob der Experte aber beim Wunschpreis mitgehen kann?
Hohe Preisvorstellung beim Kandidaten
Der ist – zugegebenermaßen – ziemlich hoch angesetzt. Bei 2.500 Euro, wie Thomas offenbar. „Heidenei“, wundert sich Moderator Horst Lichter darauf. Aber klar: Der Kandidat verkauft die Stücke ja auch im Auftrag für eine Freundin.
Aber der Experte kann den Kandidaten beruhigen. Der alleinige Goldwert liegt seiner Ansicht nach schon bei 2.080 Euro. „Deshalb werde ich hier noch eine ganze Ecke drübergehen. Meine Schätzung liegt hier bei 3.500 bis 3.800 Euro.“ Wow!
Jetzt müssen nur noch die Händler mitgehen. Welchen Wert der Kölner Kandidat am Ende abgreifen konnte, kannst du in der ganzen Folge von „Bares für Rares“ sehen. Hier geht’s zur ZDF-Mediathek.
