Trump bereichert sich immer schamloser im Amt – jetzt kommt sein Treiben ans Licht

Donald Trumps Finanzgeschäfte sorgen erneut für Aufsehen. Eine neue Offenlegung zeigt, dass dem US-Präsidenten allein im Juni mehr als 1000 Wertpapiergeschäfte zugerechnet werden. Dabei ging es um Aktien und andere Wertpapiere im Wert von mindestens 78,1 Millionen Dollar.

Am oberen Ende der vorgeschriebenen Meldespannen könnten die Transaktionen sogar 263,1 Millionen Dollar erreicht haben. Das berichtet das amerikanische Wirtschaftsmagazin „Fortune“ unter Berufung auf eine Veröffentlichung des US Office of Government Ethics. Die exakten Summen lassen sich aus den Dokumenten allerdings nicht ablesen.

📌 Trumps Wertpapiergeschäfte Mehr als 1.000 Trades: Allein für Juni weist die Offenlegung laut Fortune über 1000 Wertpapiertransaktionen aus. Bis zu 263 Millionen Dollar: Die gemeldeten Wertspannen ergeben für den Monat ein Gesamtvolumen zwischen 78,1 und 263,1 Millionen Dollar. 21.000 Geschäfte 2025: Im gesamten vergangenen Jahr wurden laut Fortune mehr als 21.000 Wertpapiergeschäfte gemeldet. Keine exakten Beträge: Die US-Offenlegungspflichten nennen bei diesen Transaktionen Spannen. Der tatsächliche Kauf- oder Verkaufspreis lässt sich daraus nicht bestimmen.

Mehr als 1.000 Geschäfte

Die Behörden veröffentlichen für einzelne Transaktionen lediglich Wertspannen. Deshalb bleibt offen, wie viel Geld tatsächlich bewegt wurde. Klar ist jedoch: Die Liste der Investments ist lang und enthält einige der bekanntesten US-Konzerne.

Zu den Unternehmen gehören Berkshire Hathaway, Visa, Mastercard und Coinbase. Auch mit Aktien von Meta, Palantir und Home Depot wurde gehandelt. Laut Fortune wurden dabei teilweise innerhalb weniger Tage Positionen gekauft und wieder verkauft.

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Besonders groß fiel ein Investment in Warren Buffetts Berkshire Hathaway aus. Am 18. Juni wurden Aktien im Wert zwischen einer und fünf Millionen Dollar gekauft. Wenige Tage später wurde wieder ein kleinerer Teil verkauft. Auch bei Meta gab es größere Bewegungen. Am 18. Juni wurden Aktien im Wert zwischen einer und fünf Millionen Dollar verkauft. Später im selben Monat folgten kleinere Käufe.

Auffällige Palantir-Geschäfte

Interessant ist auch der zeitliche Ablauf bei Palantir. Am 3. Juni wurden zunächst Aktien im Wert zwischen 1001 und 15.000 Dollar gekauft. Am 16. Juni folgte ein Verkauf zwischen 15.001 und 50.000 Dollar.

Zwei Tage später wurden weitere Palantir-Aktien im Wert zwischen 500.000 und einer Million Dollar verkauft. Am 23. und 24. Juni folgten laut Fortune wiederum Käufe. Das Magazin stellt diese Geschäfte in den zeitlichen Kontext der außenpolitischen Entwicklungen rund um Iran.

Größter Deal mit Vanguard

Das größte einzelne Geschäft im Juni betraf allerdings keine Einzelaktie. Am 22. Juni wurden Anteile eines börsengehandelten Fonds der Vanguard Group verkauft. Der gemeldete Wert lag zwischen fünf und 25 Millionen Dollar.

Die aktuellen Zahlen stehen zudem nicht für sich. Laut Fortune wurden Trump bereits für 2025 mehr als 21.000 Wertpapiergeschäfte zugerechnet. Ihr Gesamtvolumen lag aufgrund der breiten Meldespannen zwischen 600 Millionen und 1,86 Milliarden Dollar.

Profitiert Trump von seinem Amt?

Genau diese Frage dürfte politisch besonders brisant sein. Ein US-Präsident verfügt über Informationen und politische Gestaltungsmöglichkeiten, die Finanzmärkte erheblich bewegen können. Fortune berichtet, dass es 2025 teilweise auffällige Häufungen von Geschäften rund um marktbewegende Ereignisse gab.

Die Offenlegungen allein beweisen allerdings nicht, dass Trump selbst einzelne Trades angeordnet oder Insiderinformationen genutzt hat. Ebenso belegen sie keine persönliche Bereicherung durch konkrete politische Entscheidungen. Für eine solche Behauptung liefert der Fortune-Bericht keinen Nachweis.

Weißes Haus weist Vorwürfe zurück

Das Weiße Haus sieht deshalb keinen Interessenkonflikt. Trumps Investments würden unabhängig verwaltet, lautet die Argumentation. Der Präsident treffe demnach nicht selbst die Entscheidungen über einzelne Käufe und Verkäufe.

Auch Trumps Sohn Eric hat erklärt, dass sich die Vermögenswerte in einem Blind Trust befänden. Damit soll eine Trennung zwischen der Amtsführung des Präsidenten und der Verwaltung seines Vermögens gewährleistet werden.

Trumps Vermögen bleibt brisant

Die enorme Zahl der Transaktionen dürfte die Debatte dennoch weiter anheizen. Mehr als 1000 Geschäfte innerhalb eines Monats zeigen, wie umfangreich die Wertpapieraktivitäten des Präsidentenvermögens sind. Gleichzeitig trifft Trump täglich Entscheidungen mit potenziell großen Auswirkungen auf Unternehmen und Märkte.

Entscheidend bleibt deshalb, wer die Investments tatsächlich steuert und wie unabhängig diese Verwaltung funktioniert. Die neuen Offenlegungen liefern einen ungewöhnlich detaillierten Einblick in die Größenordnung. Einen Beleg dafür, dass Trump mit Amtshandlungen gezielt sein eigenes Wertpapiervermögen vergrößert, liefern sie jedoch nicht.