Eigentlich war die Medienrunde in Herzogenaurach für Jürgen Klopp bereits beendet. Überraschend stürmte der Bundestrainer jedoch noch einmal in den Raum, als Jonathan Tah gerade bereit saß. „Wenn die Jungs morgen nicht performen, kommen meine Geheimratsecken zurück“, rief Klopp den Beobachtern grinsend zu und verschwand.
Zur Aufklärung dieses bizarren Auftritts wollte der Bayern-Profi nichts beitragen. Lächelnd blockte Tah ab und beendete seinen Teil später mit einer kuriosen Gegenfrage nach Schweineohren. Offenbar hatten sich Spieler und Trainer einen Spaß erlaubt. Generell herrscht vor dem ersten Heimspiel unter Klopp eine blendende Stimmung.
📌 Die Stars der Griechen Konstantinos Koulierakis: AS Rom (früher VfL Wolfsburg) Kostas Tsimikas: FC Liverpool Konstantinos Mavropanos: West Ham United (früher VfB Stuttgart) Konstantinos Karetsas: Borussia Dortmund Christos Tzolis: FC Arsenal (früher Fortuna Düsseldorf) Evangelos Pavlidis: Benfica Lissabon (früher Borussia Dortmund) Charalampos Kostoulas: Brighton and Hove Albion
Jürgen Klopp mit Torwartwechsel in Augsburg
Neben den Späßen äußerte sich der Coach zu den sportlichen Plänen für das Duell am Sonntagabend (27. September). Zwischen den Pfosten wird planmäßig Alexander Nübel anstelle von Marc-André ter Stegen stehen. Für den nachnominierten Florian Wirtz kommt ein Startelf-Einsatz hingegen zu früh. „Das wäre jetzt echt ein Brett und das Falscheste, was wir tun können“, betonte der Trainer.
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Ausdrücklich nahm der Chefcoach seinen etatmäßigen Keeper in Schutz und wies Kritik am Auftritt gegen die Niederlande zurück. „Ich bin sehr happy mit seiner Leistung“, stellte er klar. Nun darf sich aber Nübel beweisen. „Er hat sich das verdient. Ich hoffe, dass er es genießt und den Laden sauber hält“, kommentierte Klopp.
Respekt vor dem Gegner
Vor den Griechen hat der Trainerstab großen Respekt. Möglicherweise wachse dort gerade eine „goldene Generation“ heran. „Wir respektieren Griechenland sehr, wir müssen wirklich hart arbeiten, um ein gutes Ergebnis zu erzielen“, warnte der Übungsleiter. Vorfreude weckt bei ihm der Spielort, da seine Cousine in Augsburg eine Apotheke betreibt. Zudem sind erstmals seit 25 Jahren wieder Stehplätze zugelassen.
Sportlich zieht der Coach aus dem Holland-Spiel viel Zuversicht. Das Team habe im tiefen Block hervorragend gearbeitet. „Wir haben festgestellt, in allen Momenten, in denen wir gemeinsam gegen den Ball agiert haben, haben wir wirklich ganz, ganz tolle Verteidigungsmomente gehabt“, lobte Jürgen Klopp. Diese Stabilität bleibt die Basis für offensive Risikobereitschaft.
