Im fränkischen Herzogenaurach räumen die ersten Nationalspieler bereits ihre Zimmer für die nächste Schicht. Noch vor dem zweiten Aufeinandertreffen in der Nations League gegen Griechenland (Sonntag, 27. September) vollzieht die deutsche Fußball-Nationalmannschaft einen massiven Bettenwechsel. Jürgen Klopp hatte für diese Länderspielphase ein gewaltiges XXL-Aufgebot von ursprünglich 44 Profis nominiert. Im Laufe des aktuellen Spieltages reist nun der zweite Teil dieser riesigen Gruppe im DFB-Quartier an.
Nach ihrer Ankunft in Franken packen die frischen Kräfte direkt wieder ihre Sachen für einen gemeinsamen Ausflug. Die Reise führt die neu formierte Truppe direkt nach Augsburg. Dort verfolgen die frisch angereisten Profis am Abend das Duell in der restlos ausverkauften WWK Arena. Ab 20.45 Uhr beobachten sie das Geschehen auf dem Rasen ganz entspannt von der Tribüne aus.
📌 Jürgen Klopp Neuer Bundestrainer: Er hat im August 2026 offiziell das Amt des deutschen Nationaltrainers übernommen. Kein Sieg zum Debüt: Sein erstes Länderspiel als Chefcoach der DFB-Elf bestritt er im September 2026 beim Nations-League-Auftakt gegen die Niederlande (1:1). Historischer Titelsammler: Als Trainer von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool gewann er unter anderem die Champions League, zwei deutsche Meisterschaften sowie die erste englische Meisterschaft für Liverpool nach 30 Jahren.
Jürgen Klopp reagiert auf Verletzungen
Für die anstehenden Aufgaben am kommenden Donnerstag sowie drei Tage später im griechischen Thessaloniki umfasste der zweite Kader eigentlich 21 Akteure. Allerdings schrumpfte diese Zahl durch den verletzungsbedingten Ausfall des Leipzigers Brajan Gruda auf 20 Spieler. Bereits in den Niederlanden hatten sich zudem die Offensivkräfte Jamal Musiala und Kai Havertz verletzt und mussten vorzeitig abreisen.
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Aufgrund dieser Ausfälle reagierte der Trainerstab umgehend und zog zwei Nominierungen vor. Florian Wirtz vom FC Liverpool und der Frankfurter Angreifer Jonathan Burkardt trafen deutlich früher als geplant im Mannschaftsquartier ein. Beide Offensivspieler rückten dadurch direkt in das 23-köpfige Aufgebot für die aktuelle Partie in Augsburg.
Sechs Profis hängen weitere Woche dran
Einige wenige Akteure dürfen ihre Koffer in Herzogenaurach einfach stehen lassen. Der Augsburger Schlussmann Finn Dahmen stand von Beginn an für beide Länderspielwochen auf der Nominierungsliste. Laut offiziellen Angaben des DFB bleiben neben dem Torhüter noch fünf weitere Feldspieler aus dem ersten Kader beim Team.
Zu dieser Gruppe der Dauerbrenner gehören der Dortmunder Nico Schlotterbeck und Bayern-Profi Serge Gnabry. Auch das Freiburger Duo Philipp Treu und Yannik Engelhardt sowie der Hoffenheimer Bambasé Conté verlängern ihren Aufenthalt bei der Nationalmannschaft. Insgesamt startet Jürgen Klopp somit mit 22 Feldspielern und drei Torhütern in die zweite Woche der Länderspielreise.
