Am Donnerstagabend (1. Oktober) feiert Jonas Urbig seine Premiere im Kasten der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Vor der Partie von Deutschland gegen Serbien in München kündigte Bundestrainer Jürgen Klopp den Einsatz des 23-jährigen Schlussmanns vom FC Bayern offiziell an. Weitere Details zu seiner Startelf wollte der Coach vor seinem dritten Spiel in dieser Funktion allerdings wie gewohnt nicht verraten.
Besonders die Frage nach dem Spielführer ließ der Trainer in der Vorbereitung auf das Duell in der Nations League unbeantwortet. Da Joshua Kimmich nicht im Aufgebot steht, muss ein anderer Akteur die Mannschaft anführen. „Der, der die meisten Länderspiele hat, wird der Kapitän sein“, sagte Klopp lediglich zu dieser Personalie.
📌 Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus: 150 Spiele Miroslav Klose: 137 Spiele Thomas Müller: 131 Spiele Lukas Podolski: 130 Spiele Manuel Neuer: 128 Spiele
Mögliche Kandidaten für die Rolle des Spielführers
Durch diese Vorgabe rücken vor allem zwei Offensivkräfte in den Fokus. Mit bislang 61 Einsätzen im DFB-Trikot gilt Serge Gnabry als erster Anwärter auf die Binde. Direkt dahinter folgt Florian Wirtz, der bisher 46 Mal für Deutschland auf dem Rasen stand. Sollten beide Spieler zunächst auf der Bank sitzen, würde die Wahl auf David Raum fallen. Der Verteidiger bringt die Erfahrung von 39 Länderspielen mit.
Erstmals seit November 2025 fehlt Kimmich im Kader der Nationalmannschaft. Damals musste der etatmäßige Kapitän wegen einer Verletzung absagen. Dieses Mal resultiert seine Abwesenheit aus der strategischen Planung des Bundestrainers. Für die beiden anstehenden Länderspielwochen hat Klopp zwei unterschiedliche Kader nominiert.
Druck in der Gruppenphase wächst
In der aktuellen Gruppenphase der Nations League steht die deutsche Auswahl unter Zugzwang. Nach einem Unentschieden gegen die Niederlande und einer Niederlage gegen Griechenland belegt das Team derzeit nur den dritten Rang hinter diesen beiden Konkurrenten. Der kommende Gegner aus Serbien wartet nach zwei verlorenen Partien sogar noch auf den ersten Punktgewinn.
