Für rund 50 Millionen Euro wechselte Ismael Saibari im Transfersommer 2026/2027 von der PSV Eindhoven zum FC Bayern München. Bei seinem neuen Arbeitgeber läuft der marokkanische Nationalspieler künftig mit der 34 auf dem Trikot auf.
Hinter dieser Ziffer verbirgt sich eine zutiefst bewegende Geschichte. Der Neuzugang wählte die Zahl nämlich als Hommage an seinen engen Freund Abdelhak Nouri.
📌 Das ist Ismael Saibari Wurde am 28. Januar 2021 in Terrassa in Spanien geboren, ist aber marokkanischer Staatsbürger In den vergangenen Jahren sorgte er als Angreifer der PSV Eindhoven für Aufsehen 25/26 erzielte er 15 Tore und acht Vorlagen in der Liga. Auch in der Champions League traf er Der FC Bayern sicherte sich mitten während der WM den Zuschlag, nachdem Saibari auch hier schon drei Tore erzielt hatte
Saibari erinnert an guten Freund
Einst stand der niederländische Mittelfeldspieler mit marokkanischen Wurzeln als Profi für Ajax Amsterdam auf dem Rasen. Damals trug Nouri genau diese 34 auf dem Rücken. Im Sommer 2017 kam es bei einem Freundschaftsspiel dann zu einem dramatischen Vorfall.
Im Alter von lediglich 20 Jahren erlitt das Talent einen Herzstillstand. Durch diesen medizinischen Notfall trug der junge Sportler bleibende Hirnschäden davon. Im Mitgliedermagazin „51“ des FC Bayern äußerte sich der Münchner Neuzugang nun zu dem Thema. „Was mit Abdelhak passiert ist, tut mir einfach weh“, erklärte Saibari.
Enge Verbindung der beiden Familien
Über seinen Berater entstand der Kontakt zu den Angehörigen des ehemaligen Ajax-Profis. Dieser arbeitet eng mit dem Bruder des verunglückten Spielers zusammen. Mittlerweile ist die Beziehung zwischen den beiden Familien von Tag zu Tag intensiver geworden.
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Inzwischen verbringen sie sogar gemeinsam ihren Urlaub. „Wenn ich Abdelhak treffe, haben wir immer viel Spaß“, verriet der 50-Millionen-Mann weiter. Vor seinem Wechsel nach München weihte der Mittelfeldspieler seinen Freund in die Pläne ein.
Dabei habe er deutlich gemerkt, wie sehr sich Nouri über den Transfer freute. Die Wahl der Ziffer auf dem Trikot legte der Neuzugang anschließend in die Hände seines Weggefährten. „Ich habe ihm auch die Entscheidung überlassen, welche Rückennummer ich bei Bayern trage. Er hat die 34 gewählt, also habe ich sie genommen“, berichtete Saibari. Bereits bei seiner vorherigen Station in Eindhoven lief der Marokkaner mit dieser Nummer auf.
