Nach dem Formel-1-Rennen in Malaysia verzichtet Valtteri Bottas auf den üblichen Flieger zum nächsten Einsatzort. Stattdessen hat sich der finnische Cadillac-Pilot für eine überaus sportliche Variante der Anreise entschieden.
Für die rund 350 Kilometer lange Strecke nach Singapur schwingt sich der 37-Jährige kurzerhand auf sein Gravelbike. Auf Social Media teilte der Rennfahrer ein Video von seinem Start und kommentierte die Aktion mit den Worten: „Jep, ich radle nach Singapur“.
📌 Valtteri Bottas Mit einer einjährigen Unterbrechung fährt Bottas bereits seit 2013 in der Formel 1. Zunächst ging er für Williams an den Start, ehe er 2017 zu Mercedes befördert wurde. Als klare Nummer 2 hinter Lewis Hamilton hatte er allerdings nie eine Chance auf den Titel. Zweimal wurde er Vizeweltmeister, zweimal Dritter und einmal Fünfter. 2022 wechselte er zu Alfa Romeo (später Sauber), wo er drei Jahre blieb. Nach einer Pause holte ihn Cadillac 2026 in die Formel 1 zurück.
Sportliche Leidenschaft abseits der Rennstrecke
Dass der ehemalige Mercedes-Fahrer gerne in die Pedale tritt, ist kein Geheimnis. Seine Begeisterung für den Radsport teilt er mit seiner Partnerin, der australischen Radrennfahrerin Tiffany Cromwell.
Am vergangenen Sonntag schied er beim Rennen in Sepang vorzeitig aus. Durch das frühe Aus blieb dem Finnen ausreichend Zeit, um zeitig auf sein Fahrrad zu steigen. Bis zum Donnerstag (8. Oktober) muss der Sportler sein Ziel im südlich von Malaysia gelegenen Stadtstaat erreicht haben. Dann stehen für Bottas in Singapur die verpflichtenden Medientermine auf dem Programm.
Enttäuschendes Comeback
Ob es dann auch endlich mal einen Grund zum Jubeln gibt? Bottas, der nach einer Pause in diesem Jahr in die Formel 1 zurückkehrte, erlebt bei Cadillac ein äußerst enttäuschendes Jahr. Der neue Rennstall ist nicht ansatzweise konkurrenzfähig.
In bisher 16 Rennen sammelte der Finne keinen einzigen Punkt. Knapp die Hälfte der bisherigen Rennen (sieben) musste er sogar frühzeitig aufgeben. Die beste Platzierung gab es mit Platz 13 beim Großen Preis von China. So hatten sich weder Bottas noch Cadillac das gemeinsame Abenteuer in der Formel 1 vorgestellt.
