Erste Hoffnung verpufft! Verstappen in Zandvoort nur hinten dran – Mercedes gewinnt Sprint

Auf dem Dünenkurs von Zandvoort hat George Russell das erste Sprintrennen nach der Sommerpause gewonnen. Der Mercedes-Pilot verteidigte seine Poleposition souverän bis ins Ziel. Hinter ihm sicherte sich Charles Leclerc im Ferrari den zweiten Rang vor Weltmeister Lando Norris im McLaren.

Knapp das Podest verpasste der aktuelle WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli als Vierter. Deutlich weiter hinten landete Lewis Hamilton. Für den WM-Zweiten im Ferrari reichte es nur für den siebten Platz, direkt hinter Lokalmatador Max Verstappen im Red Bull.

📌 Fakten zum Circuit Zandvoort Länge: Mit knapp 4,3 Kilometern gehört der Kurs zu den kürzeren Strecken im Rennkalender. Steilkurven: Die spektakulären Steilkurven (Banking) mit bis zu 19 Grad Neigung sind einmalig im modernen Kalender. Zukunft: Nach dem Rennen 2026 zieht sich Zandvoort wegen gestiegener finanzieller Risiken vorerst wieder aus dem Formel-1-Kalender zurück

Volles Programm an der Küste

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Fahrern nicht. Bereits dreieinhalb Stunden nach dem Sprint steht die Qualifikation für den Großen Preis der Niederlande an. In der Gesamtwertung führt Antonelli weiterhin vor Hamilton und Russell.

Vor den voll besetzten Tribünen herrschte schon vor dem Start Partystimmung. Über 100.000 Zuschauer feierten an der Strecke, die vorerst zum letzten Mal einen Grand Prix austrägt. Hoffnungen auf Verstappen-Festspiele mussten die Fans allerdings begraben.

Probleme bei Verstappen halten an

Auch nach der Pause kämpft der viermalige Weltmeister mit seinem Wagen. Daran änderte selbst sein neuer Vertrag bis 2030 nichts. Zwar hatte Verstappen sein Heimrennen zuletzt dreimal in Folge gewonnen, doch diesmal reichte es nur für Startplatz sechs.

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Ganz vorne stand Russell, direkt daneben lauerte Norris auf feuchtem Asphalt. Dahinter folgten Leclerc und Oscar Piastri. Nach einem Ausritt ins Kiesbett startete Antonelli von Rang fünf. Immerhin war der Unterboden seines Mercedes repariert worden.

Spannende Schlussphase

Sofort nach dem Start schaltete Antonelli in den Angriffsmodus. Er schnappte sich Piastri und setzte Leclerc unter Druck, während Norris den Führenden Russell attackierte. Nico Hülkenberg wurde hingegen durchgereicht und parkte seinen Audi länger an der Box.

Taktische Finessen fehlen bei 24 Runden ohne Reifenwechsel meist. Dennoch wurde der Sprint auf der Dünenstrecke in Zandvoort am Ende aufregend, als Norris seinen zweiten Platz an Leclerc verlor. An Russell kam jedoch niemand mehr heran, auch nicht beim einsetzenden Regen. Beflügelt von seiner Verlobung meldet sich der Brite mit dem dritten Sprintsieg im Titelkampf zurück.