Pünktlich zur Mittagszeit an der amerikanischen Ostküste starteten die US-Streitkräfte eine neue Angriffswelle. Um genau 12.00 Uhr, was 19.30 Uhr iranischer Ortszeit entspricht, nahmen sie Ziele der iranischen Revolutionsgarden direkt im Land ins Visier. Das zuständige US-Militärkommando Centcom bestätigte dieses Vorgehen offiziell auf der Nachrichtenplattform „X“.
Mit diesem militärischen Schlag reagieren die Amerikaner auf jüngste Provokationen. Zuvor hatten die Revolutionsgarden laut US-Angaben versucht, die internationale Handelsschifffahrt in der strategisch wichtigen Straße von Hormus zu attackieren. Auch in der Region stationierte US-Soldaten gerieten demnach ins Fadenkreuz der iranischen Einheiten.
📌Experten gehen von extrem langem Iran-Krieg aus: Der Politikwissenschaftler Stephan Bierling sagte bei „ZDFheute live“, dass die USA den Krieg gegen den Iran nicht in der nächsten Zeit stoppen könnten. Nach seiner Aussage fehle Donald Trump eine konkrete Strategie, um sich aus dem Krieg zurückzuziehen. Außerdem sei der Krieg langfristig für die USA wirtschaftlich verkraftbar.
Gegenseitiger Beschuss am Wochenende
Bereits am vergangenen Wochenende flammte der Konflikt am Persischen Golf nach wochenlanger Ruhe wieder massiv auf. Am Sonntag wurde der Öffentlichkeit bekannt, dass amerikanische Truppen erstmals seit längerer Zeit wieder Ziele im Iran angegriffen hatten. Auf der Plattform „X“ sprach das Centcom in diesem Zusammenhang von „begrenzte, gezielte Maßnahmen“.
Diese Operation richtete sich gezielt gegen spezielle Minenlege-Einheiten der Revolutionsgarden. Teheran ließ diese Aktion jedoch nicht unbeantwortet und schlug umgehend zurück. Die iranischen Streitkräfte feuerten Raketen auf zwei Stützpunkte des US-Militärs im benachbarten Jordanien ab. Nach Angaben aus Jordanien konnten die anfliegenden Geschosse allerdings erfolgreich abgefangen werden.
