DFB sichert sich Top-Talent: Nominierung von Jürgen Klopp könnte folgen

Künftig will das Karlsruher Toptalent Louey Ben Farhat das Trikot der deutschen Nationalmannschaft tragen. Mehrere Quellen aus dem Umfeld des 20-jährigen Offensivspielers bestätigten der Deutschen Presse-Agentur den geplanten Wechsel vom tunesischen Verband zum DFB.

Zuvor hatte bereits das Portal „transfermarkt.de“ über diese Entwicklung berichtet. Bislang absolvierte der junge Kicker zwei Einsätze für die A-Nationalmannschaft von Tunesien – und das erst im Frühjahr dieses Jahres. Weil Ben Farhat allerdings erst zwei Spiele für die Nordafrikaner absolviert hat, ist ein Verbandswechsel zum DFB durchaus noch möglich.

📌 Fakten zu Louey Ben Farhat Louey Ben Farhat kommt gebürtig aus Waiblingen. In der Jugend spielt Ben Farhat unter anderem für die Stuttgarter Kickers und den Karlsruher SC. Im Sommer 2027 wird Ben Farhat für siebeneinhalb Millionen Euro fest zum SC Freiburg wechseln.

Vor Wechsel zum DFB: Ben Farhat sollte zur WM 2026

Eigentlich stand eine Nominierung für die vergangene Weltmeisterschaft im Sommer in den USA, Kanada und Mexiko im Raum. Wenige Wochen vor dem Turnierbeginn sagte der Spieler seine Teilnahme jedoch ab. Den in Tunesien stark kritisierten Verzicht erklärte er mit den Nachwirkungen eines im August 2025 erlittenen Mittelfußbruchs. Durch diesen Schritt hielt er sich eine wichtige Tür offen. Bei einem WM-Einsatz für die Nordafrikaner wäre eine spätere Spielberechtigung für die Elf des neuen Bundestrainers Jürgen Klopp ausgeschlossen gewesen.

Zunächst dürfte der Stürmer seine ersten Schritte beim DFB in der U21-Auswahl machen. Ob Trainer Antonio Di Salvo das Talent schon für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele beruft, bleibt derzeit noch völlig offen. Auch Jürgen Klopp könnte theoretisch sofort auf Ben Farhat zurückgreifen. Das käme allerdings wohl noch etwas früh.

Ben Farhats Zukunft schon geklärt

Auch auf Vereinsebene sorgte der dribbelstarke Angreifer erst vor wenigen Tagen für klare Verhältnisse. Er unterschrieb einen Vertrag beim Bundesligisten SC Freiburg, der ihn allerdings sofort wieder an den Zweitligisten KSC auslieh. Nach dem jüngsten Auftritt beim 2:2 in Hannover bezeichnete Ben Farhat dieses Leihgeschäft als eine „Win-win-Situation“. Über die nun geklärte sportliche Zukunft zeigte er sich abschließend sehr froh.

Und nicht nur um Ben Farhat gibt es gute Nachrichten für den DFB. Auch auf Jamal Musiala wird Jürgen Klopp schon bald wieder zurückgreifen können.