„Episch“, „historisch“, „der ultimative Beweis“: Sportwelt überschlägt sich nach Formel-1-Donnerschlag

Monza hat seinen neuen Helden. Kimi Antonelli startete beim Großen Preis von Italien nur von Platz 19 – und gewann trotzdem. Danach kennt die internationale Sportpresse kaum noch Grenzen. Der 20 Jahre alte Mercedes-Pilot wird gefeiert, als habe er gerade ein neues Kapitel Formel-1-Geschichte geschrieben.

Der Heimsieg in Italien war mehr als ein normaler Triumph. Antonelli pflügte durchs Feld, kassierte Gegner um Gegner und baute seine WM-Führung weiter aus. Ausgerechnet in Monza, vor den eigenen Fans, lieferte der Youngster eine Fahrt ab, die weltweit für Staunen sorgt.

📌 Monza, der Rennverlauf Antonelli ging nur von Startplatz 19 ins Rennen. Ihm gelangen 26 Überholmanöver. George Russell wurde Zweiter, verlor aber im Titelkampf weiter Boden. Pierre Gasly startete von der Pole Position, fiel im Rennen aber zurück.

Italien feiert neuen Formel-1-Helden

Besonders groß ist der Jubel natürlich in Italien. Die „Gazzetta dello Sport“ schreibt von einem „legendären Rennen“ und sieht in Antonellis Auftritt „einen der unvergesslichsten Siege in der Geschichte der Formel 1“. Für das Blatt war es womöglich „der ultimative Beweis“ seines außergewöhnlichen Talents.

Auch „Tuttosport“ verneigt sich vor dem Mercedes-Fahrer. Antonelli sei „sensationell“, der Sieg „historisch“. Der „Corriere dello Sport“ zieht sogar den Vergleich zu Jannik Sinner. Der Tennisstar hatte Wimbledon gewonnen, Antonelli nun Monza verzaubert. Italien erlebt plötzlich goldene Sporttage.

Großbritannien sieht WM-Vorentscheidung

In Großbritannien fällt das Urteil ähnlich deutlich aus. „The Sun“ feiert Antonellis Aufholjagd unter dem Schlagwort „Dolce Vita“ und sieht den WM-Kampf schon fast entschieden. Dieses Rennen hätte eigentlich eine Chance für George Russell und Lewis Hamilton sein sollen. Stattdessen fuhr Antonelli allen davon.

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Für Russell wird der Monza-Sonntag damit zum nächsten bitteren Nackenschlag. Die „Daily Mail“ schreibt, seine Titelhoffnungen seien dahin. Der „Guardian“ hebt hervor, dass Antonelli seinen Mercedes-Teamkollegen mit einer außergewöhnlichen Leistung geschlagen habe. Der interne Silberpfeil-Vergleich kippt immer klarer.

Spanien zieht historische Vergleiche

Auch in Spanien kommt man aus dem Staunen kaum heraus. „Marca“ nennt den Sieg „legendär“. Die „AS“ spricht von Antonellis wohl legendärstem Erfolg und erinnert an große italienische Namen wie Giuseppe Farina und Alberto Ascari. Monza wurde für Antonelli zur Bühne einer nationalen Krönung.

„Sport“ verweist auf die historische Dimension. Seit Ludovico Scarfiottis Ferrari-Sieg 1966 hatte kein italienischer Fahrer mehr ein solches Kunststück auf heimischem Boden geschafft. Antonelli brach damit eine jahrzehntelange Sehnsucht. Genau deshalb wirkt dieser Erfolg größer als ein normaler Grand Prix.

Österreich staunt über Antonelli

In der Schweiz fragt der „Blick“ fast schon ratlos, was Antonelli in dieser Saison überhaupt noch bremsen könne. Selbst eine Rückversetzung in die hintersten Startreihen habe offenbar nicht gereicht. In Österreich schreibt der „Kurier“, Antonelli fahre derzeit „in einer eigenen Liga“.

Die „Krone“ sieht bereits eine mögliche Vorentscheidung im WM-Kampf. Besonders bitter aus Russell-Sicht: Kurz vor Schluss zog Antonelli auch noch an seinem Teamkollegen vorbei. Genau solche Szenen bleiben hängen. Sie erzählen mehr über Kräfteverhältnisse als jede Tabelle.

Frankreich blickt auf Gasly-Frust

In Frankreich richtet sich der Blick zunächst auf Pierre Gasly, dessen Traum nach der Pole Position früh zerplatzte. Doch auch „L’Equipe“ kommt an Antonelli nicht vorbei. Das Blatt nennt das Rennen eines der Highlights der Saison 2026 und verweist auf Chaos, Strategie und einen historischen Sieger.

Nach diesem Monza-Donnerschlag ist klar: Antonelli ist längst kein Versprechen mehr. Er ist der Mann, den derzeit alle jagen. Die Formel 1 hat einen neuen Fixpunkt – und Italien einen Helden, der in Monza endgültig zur Legende wurde. Hier erfährst du, warum die FIA einem Piloten den Pokal wegnahm.